Corpus Christi – Fronleichnamsfest 31. Mai 2018

Mit dem Fronleichnamsfest ( 2018: Donnerstag 31. Mai) gedenkt die katholischen Kirche der leiblichen Gegenwart Jesu Christi (Realpraesenz) im Sakrament der Eucharistie.

Das Fest wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV. zum Fest der katholischen Kirche erhoben. Das Festes geht auf eine Vision der heiliggesprochenen Augustinerchorfrau Juliana von Lüttich im Jahre 1209 zurück.

Aus der Einführungsbulle 1264 geht aber auch hervor, dass Papst Urban IV. als primären Einführungsgrund des Festes den siegreichen Triumph über die Ketzerei favorisierte, die die Transsubstantiation abgelehnt hatte.

Am ersten Apostelkonzil wurde der Verzehr von Blut verboten (Apostelgeschichte 21,25). Paulus spricht im Korintherbrief von der Gemeinschaft des Blutes und des Leibes, nicht aber das Brot und Wein es geworden ist (1.Korinther 10,16).

Offen bleibt auch die Frage, warum der Kelch in der katholischen Kirche den Gläubigen meistens vorenthalten wird und der Priester ihn alleine trinkt. Denn das Blut gibt nach der Bibel die Vergebung der Sünden (Epheser 1,7 / Hebräer 9,22).

Das Konzil von Trient (1545–1563) bestätigte das Fronleichnamsfest und wertete es zu einer gegenreformatorischen Demonstration auf.

In der orthodoxen Kirche ist die Verehrung und Anbetung vom Brot unbekannt. Hier lautet ein Grundsatz: Wir verehren die heiligen Gaben, weil wir sie – etwa zur Krankenkommunion – aufbewahren, aber wir bewahren sie nicht auf, um sie zu verehren.

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Fasten am 17. Tammus 2018: Freitag 31. Mai

Am Fasttag vom 17. Tammus erinnert sich das jüdische Volk an fünf Tragödien.

Der Prophet Sacharja erwähnt diesen Fasttag zum ersten Mal (8,19): „… Das Fasten im vierten Monat …“

Im Traktat Ta’anit (4,6) erklärt die Mischna, dass an diesem Tage wegen fünf Tragödien gefastet wird, die sich an diesem Tag ereigneten:

1. Moses zerbricht angesichts des Tanzes der Israeliten um das Goldene Kalb die Gesetzestafeln am 17. Tammus.
2. Während der Belagerung Jerusalems zur Zeit des Ersten Tempels gelingt es ab diesem Tag nicht mehr, die beiden Lämmer für den Opferdienst im Tempel aufzutreiben. Der Opferdienst wird eingestellt. Ein Zeichen des nahenden Endes.
3. Eine Torahrolle soll verbrannt worden sein. Der Talmud erzählt die Geschichte eines griechischen Offiziers namens Apostomos, der zur Zeit des Zweiten Tempels lebte und eine Torahrolle Esras verbrannt haben soll.
4. An diesem Tag wird nach Daniel 12,11 im Tempel ein Götzenbild aufgestellt. „Von der Zeit, wo das tägliche Opfer abgeschafft und der Greuel der Verwüstung aufgestellt wird …“. Wer dies gemacht haben soll, ist unklar.
5. Die Stadtmauern Jerusalems beginnen unter der erbarmungslosen römischen Belagerung 70 n.Chr. nachzugeben

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Der Heilige Geist – Atem Gottes

Der Heilige Geist bewegt, er feuert an, er erfüllt die ganze Schöpfung. Seine Wirkung bleibt atemberaubend.

Wo immer etwas Fahrt aufnimmt, Kraft entwickelt oder aufbricht in der Bibel – da ist der Heilige Geist im Spiel.

Der Geist ist heilig, weil er nicht irgendein Geist ist – sondern die wirksame Gegenwart Gottes im Leben der Menschen.

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Schawuot – Gott offenbart sich

2018: Beginn mit Sonnenuntergang am Samstag 19. Mai 2018 und endet mit Anbruch der Nacht vom Sonntag in Israel und Montagabend außerhalb Israels.

Das hebräische Wort Schawua heißt Woche und Schawuot ist die Mehrzahl davon, bedeutet also «Wochen». Sieben Wochen nach Passah, also am 50. Tag danach (griechisch Pentecoste, d.h. der Fünfzigste), soll Schawuot gefeiert werden (5. Mose 16,9-10).

Nach rabbinischer Überlieferung empfing Israel am 50. Tag nach dem ersten Passah die Offenbarung der Tora am Sinai (Matan Torah).

So wie Gott dem Volk Israel damals bei der Gesetzgebung im Feuer erschien (2. Mose 19,18), so wurde Gottes neues Gesetz (Jeremia 31,31-33 / Hesekiel 36,26-27/ Römer 8,2) durch Feuerzungen an Schawuot in Jerusalem sichtbar.

In Jerusalem kam die Herrlichkeit Gottes zu den Menschen, jedoch nicht Angst einflößend wie am Sinai, sondern Neugier weckend.

An Schawuot wird auch das Buch Ruth in den Synagogen gelesen. Für die Nachfolger von Jeschua (Jesus) wurde durch das Kommen des Heiligen Geistes die Trennung zwischen Juden und Nichtjuden aufgehoben (Epheser 2,18; 1. Korinther 12,13; Galater 3,28). Ganz neu wird uns die umfassende Liebe Gottes zu allen Völkern bewusst.

Im Schawuotfest kommt die weltweite Bedeutung der Gebote Gottes für alle Völker zum Ausdruck. Gott offenbart sich den Völkern durch sein erwähltes Volk.

Nach jüdischer Tradition stammt die Menschheit von den 16 Nachkommen Noahs ab. In Bericht über Pfingsten werden in der Apostelgeschichte 16 Sprachgruppen genannt, um deutlich zu machen, dass von nun an die gesamte Menschheit, Juden und Nichtjuden, die Botschaft Gottes ohne Sprachbarriere hören soll.

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Die Nacht der Himmelfahrt Mohammeds

27. Tag vom Monat Radschab: 2018: Freitag 13. April (Beginnt am Vorabend, also Donnerstag)

In der vorangehenden Nacht erinnern sich Muslime an die nächtliche Himmelfahrt Mohammeds. Die Himmelfahrt ist im Koran nicht eindeutig erwähnt.

Spannend ist auch, dass in der Erzählung das Tier an die Tür der Moschee gebunden wird. In Jerusalem wird aber ein Loch an der Südwestecke der Mauer als Ort angegeben.

Interessant ist auch, dass zur Zeit Mohammeds auf dem Tempelplatz nur die Ruine der Marienkirche war. Die al-Aqsa-Moschee wurde 79 Jahre nach dem Tod vom Propheten und rund 20 Jahre nach dem Felsendom durch Abd el-Walid (705-715) im Jahre 711 erstellt.

Fragen wirft auch auf, warum Mose im Himmel weint, weil ein anderer Prophet mehr Leute in den Himmel bringt, anstatt sich darüber zu freuen.

An arabischen Schulen in Israel gibt es am Tag der Nachtreise schulfrei, ansonsten ist es aber ein ganz normaler Tag. In Jerusalem gibt es noch eine Besonderheit Die Süßigkeit „Muschabbak“, das geflochtene rotgelbe Zuckerwerk, gibt es neben dem „Prophetengeburtstag“ nur zur „Nachtreise“ zu kaufen.

Weil Mohammed von Jerusalem die Welt umrundet hat, sollen die „Halbmonde“ auf der Al Aksa Moschee und dem Felsendom und dem kleinen Nebengebäude geschlossen sein.

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Was wir aus dem Holocaust lernen sollten

Yom HaSchoah: 2018, beginnt mit Sonnenuntergang Mittwoch 11. April

Dennis Prager, ein jüdischer Autor aus Los Angeles, zeigte einen völlig neuen Ansatz auf, über den Holocaust nachzudenken, als er anlässlich der Holocaust-Konferenz 1991 in Berlin schrieb:

„Im Judentum aber kann man nicht im Namen eines anderen vergeben. Nur derjenige, der verletzt wurde, kann vergeben. Wenn jemand meinem Freund etwas Böses zufügt, darf nicht etwa ich an seiner Stelle dem Übeltäter verzeihen. Deshalb kann kein Jude den Deutschen im Namen der von den Nazis Ermordeten vergeben. … Das wirkliche Thema lautet: Was haben wir aus dem Holocaust gelernt?

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Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern

Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat Gottes.

Das leere Grab wurde am „ersten Tag der Woche“ (=Sonntag) von Maria Magdalena entdeckt.

Jesus kündete in Matthäus 12,40 an: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“ (Erste Nacht im Gefängnis, erster Tag Kreuzigung und Grablegung, zweite Nacht und Tag im Grab, dritte Nacht und ein Teil vom dritten Tag im Grab).

Eine ganze Reihe von Fakten sprechen dafür, dass die Auferstehung von Jesus wirklich stattgefunden hat …

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