Was sollen die Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe?

Auch bei uns kennt man die Tradition, einer Familie zur Geburt eines Kindes etwas zu schenken. Was hättest du Jesus zur Geburt geschenkt?

Dass die Weisen dem Kind Gold schenken, zeigt: Jesus ist nicht irgendein Kind, sondern hat göttlichen Ursprung.

Weihrauch symbolisiert, ein Leben im Dienst vor Gott.

Das Geschenk Myrrhe weist auf das irdische Leben hin, mit all seinen schönen und bitteren Seiten. Myrrhe ist das Harz des Alltags.

Gott versorgt. Manchmal wünschen wir uns, die Sicherheit für unser Leben schon weit im Voraus zu haben. Es ist aber ein Geheimnis Gottes, dass er oft erst im entscheidenden Moment eingreift. Auch die Geschenke der Weisen kamen genau im richtigen Moment – kurz vor der Flucht.

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Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer

Erstens waren sie keine „Heiligen“, sondern ganz normale Menschen. Zweitens weiß niemand, ob sie zu dritt kamen. Und drittens waren es keine Könige, sondern Gelehrte und Sterndeuter.

Dennoch kommen in der Weihnachtsgeschichte drei Könige vor.

Die erste Königsgestalt der Weihnachtsgeschichte, war ein König des Schreckens.

Der zweite Herrscher fragte seine Freunde als er starb: „Habe ich meine Rolle im Leben gut gespielt?“ Er war ein kluger Mann, gab sich bürgernah und riss gleichzeitig die höchste Gewalt, die bisher nur dem römischen Volk zugesprochen war, an sich.

Der dritte trug keine Krone, zog kein Schwert, führte kein Kriegsheer an und gebrauchte keine Gewalt. Sein Reichtum kam von innen. Seine bloße Erscheinung, sein bloßes Wort hat eine Revolution in der Welt hervorgebracht, gegen die alle Revolutionen der Weltgeschichte verblassen.

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Der Mythos von Weihnachten

Traditionen können uns im Wege stehen und daran hindern, einen Text so anzusehen, wie er ist.

Gott kommt ins Elend hinein und erlöst uns. Jesus ist nicht ein Ziel, dass wir erreichen müssen. Er ist Gott, der uns abholt.

Oft erscheint uns alles chaotisch. Doch Gott gibt zur rechten Zeit, was nötig ist. Er erfüllt die Schrift. Wäre die Geschichte von Jesu Geburt erfunden, gäbe es darin nicht so viele offene Fragen und unerklärliche Zusammenhänge.

Müsste man besser von den Mythen der Weihnachtsgeschichte sprechen? Der biblische Text wurde durch die Jahrhunderte aus seinem Kontext herausgelöst. Dadurch entstanden herzerwärmende Geschichten. Doch so manches, was für uns „zu Weihnachten dazugehört“, erhält beim näheren Hinsehen ein anderes Gesicht.

Schon das Datum von Weihnachten wirft erste Fragen auf. Erst im Jahr 354 erschien der 25. Dezember als offizielles Datum für Weihnachten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man die Geburt von Jesus auch an Ostern gefeiert.

Spannend ist auch die Beobachtung, welchen Beruf Josef eigentlich hatte.

Rätselraten verursacht auch die Steuerliste.

Auch der Ochs und der Esel erschienen erst ab dem 4. Jahrhundert auf Weihnachtsdarstellungen.

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Wurde Gott Mensch?

Die verschiedenen Stellen in der Bibel lassen nur den Schluss zu, dass der Messias gleichzeitig Mensch und Gott ist.

Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30). Im Menschen Jesus wurde Gott für uns Menschen erlebbar.

Jesus war ganz Mensch, mit menschlichen Eigenschaften wie Hunger, Durst, Müdigkeit und Trauer. Gleichzeitig war er aber eins mit dem himmlischen Vater. Deshalb ist in seinem Reden und Handeln Gott, der Vater, erkennbar.

Gibt es Hinweise im Tenach (Alten Testament), dass Gott Mensch werden wollte?

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Die Sehnsucht nach einem Messias

Die Sehnsucht nach besonders begnadeten Persönlichkeiten, die uns von den Übeln dieser Welt erlösen und in ein „verheißenes Land“ oder ein „goldenes Zeitalter“ führen, ist ein uraltes Bedürfnis des Menschen. Die Hoffnung auf einen göttlichen Messias (Gesalbten, Christus) hat religionsgeschichtlich seinen Ausgangspunkt im Judentum, wo es unzählige unterschiedliche Messiasgestalten gibt.

Zur Zeit von Jesus gab es unterschiedliche Messiaserwartungen. Das Ziel ist, den Menschen ins verlorene Paradies zurückzuführen.

Mit dem Angebot der göttlichen Gnade in Jesus wurde der Weg frei, sich das Heil nicht selbst zu schaffen, sondern es dankbar anzunehmen. Vergebung muss nicht erwirkt werden, sondern darf empfangen werden. Damit verliert das Böse die Macht. Indem er uns zuerst beschenkt, werden wir fähig, seine Liebe zu erwidern. Denn Liebe will den anderen nicht besiegen, sondern für die Liebe werben.

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Juden, die an Jesus glauben

Rabbiner behaupten, dass es unmöglich ist, jüdisch zu sein und an Jesus zu glauben.

Von Eitan Bar

Als Chabad Rabbi Aaron Moss gefragt wurde: „Kann ein Jude an Jesus glauben?“ Lautete seine Antwort: „Ein Jude kann an Jesus glauben, so wie ein Vegetarier ein Steak genießen kann.“ Was die messianisch-jüdische Bewegung betrifft schrieb er: „Dies ist eine Bewegung von Nicht-Juden, die vorgeben, Juden zu sein … indem sie sich mit jüdischen Namen präsentieren.“ Das sind schwache und manipulative Argumente, und wir werden Euch zeigen warum.

Anstatt sich mit den Fakten zu befassen, versucht Rabbi Aaron Moss, die Gefühle der Menschen zu beeinflussen, indem er jeden jüdischen Gläubigen auf herablassende Weise behandelt. Ohne es zu bemerken, wiederholt Rabbi Moss auch eine der größten Lügen der spanischen Inquisition: Die Lüge, dass
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Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (Beginn 2018: Sonntag-Abend 23. September).

Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung.

Am siebten Tag bei Sonnenaufgang führte eine Prozession zum Teich Siloah, um Wasser zu schöpfen, das dann nach der Rückkehr mit der Bitte um Regen über den Tempelaltar gegossen wurde. In diese Zeremonie hinein sagte Jesus: «Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke.

Immer am zweiten Tag in Sukkot findet am Morgen der priesterliche Segen „Birkat Kohanim“ statt. Tausende „Kohanim“ kommen am Morgen zur Klagemauer, um das jüdische Volk zu segnen.

Seit 1970 hat sich in Israel der Gebrauch eingebürgert, zwei Mal im Jahr – am Pessach und am Sukkot – einen „Massenpriestersegen“ an der Klagemauer zu auszuführen.

In 4. Mose 29,12ff. werden für die ersten sieben Tage vom Sukkotfest insgesamt 70 Stieropfer gefordert. Damit erhält Sukkot nach rabbinischer Tradition universalen Charakter, denn nach jüdischer Auffassung gilt die Zahl 70 für die Völker der Welt. Gott hat Israel dazu erwählt, ein Licht für alle Völker zu sein.

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