Islamisches Opferfest Eid al-Adha

Islamisches Opferfest 2018. Begann am Abend vom Dienstag, 21. August und endet am Abend vom Samstag, 25. August

Das Opferfest Īdu l-Aḍḥā ist das höchste und wichtigste islamische Fest.
Es wird zum Höhepunkt des Haddsch gefeiert, der Wallfahrt nach Mekka (vgl. Artikel der Haddsch).

Beim Opferfest Eid al-Adha wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht, der nach muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Ismael Allah zu opfern.

Die Geschichte wird im Koran in Sure 37,99–113 erzählt, wobei der Name des Sohnes nie erwähnt wird und nicht Ismael sondern Isaak gesegnet wird. Die biblische Erzählung spricht von der Opferung Isaaks (1.Mose 22,1–19).

Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich finanziell leisten können.

Zur Tradition in Jerusalem gehört der Besuch des Tempelplatzes für das Morgengebet. Die Männer beten rund um die Alaqsa-Mosche, die Frauen beim Felsendom. Anschießend gehen einige Familien auf den Friedhof und bringen Palmblätter auf die Gräber, um den Toten Erleichterung zu geben. Dies hat den Ursprung in den Hadditen.

Warum opfern Juden und Christen heute keine Tiere mehr?

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Muslime auf Pilgerreise – Der Haddsch

Der Haddsch 2018 beginnt am Abend vom Sonntag, 19. August und endet am Abend vom: Freitag, 24. August.

MedinaDer Haddsch ist die islamische Pilgerfahrt nach Mekka. Er findet jährlich vom 8.–12. Dhu l-Hiddscha statt. Die kleine Pilgerfahrt, ʿUmra genannt, kann zu jeder beliebigen Zeit erfolgen. Der Höhepunkt ist das Opferfest (Eid al-Adha). Dem islamischen Glauben zufolge kehren die Pilger vom Hadsch rein wie Neugeborene zurück.

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Maria Himmelfahrt

Das Fest Maria Aufnahme in den Himmel (15. August) geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte.

Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben.

In der Bibel finden wir keine Angaben über die letzten Lebensjahre von Maria. Sie erscheint das letzte Mal, als sich die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu trafen (Apostelgeschichte 1,14).

Maria ist nach kirchlicher Tradition in Ephesus (Türkei) und Jerusalem gestorben.

In nichtbiblischen Schriften (um 400 n. Chr.) wird darüber berichtet, dass die Apostel von ihren Missionsorten durch die Luft an das Sterbebett Marias gebracht worden seien, entweder nach Jerusalem oder nach Ephesus.

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Israelsonntag 2018: Sonntag 5. August

Das Gedenken an die Zerstörung Jerusalems (Tischa BeAw) fand im christlichen Kalender Eingang am 10. Sonntag nach Trinitatis, auch «Israelsonntag » genannt. Luther setzte diesen Tag zu Beginn der Reformation ein, um sich mit den Juden solidarisch zu erklären. Zuerst wurde er «Jerusalem-Gedenktag» genannt.

Der Inhalt dieses Sonntags wurde in der Geschichte unterschiedlich verstanden.
Auch wurde der Israelsonntag zeitweise benutzt, um sich gegenüber Israel abzugrenzen und sich selbst als neues Israel zu proklamieren.

Dabei könnte der Israelsonntag ein Tag der Solidarität mit dem Volk der Bibel, den Juden, sein – ein Tag der Trauer und Buße im Bekenntnis des eigenen Versagens, auch gegenüber dem jüdischen Volk.

Den Trost, den Christen in Jesus empfangen haben, gilt auch dem jüdischen Volk.

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Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag

Freitag 27. Juli 2018

Tu BeAv ist in Israel ein Freudentag. Er gleicht etwas dem Valentinstag, an dem man sich Blumen schenkt. Die erste offizielle Erwähnung von Tu BeAv findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts. Es handelt sich um keinen traditionellen Feiertag, sondern um einen normalen Arbeitstag, auch wenn in der Nacht zu ihm viel gesungen und getanzt wird.

Wegen der freudigen Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, betrachteten die Gelehrten Israels den 15. Aw als einen der beiden Erfolg versprechendsten Tagen im jüdischen Kalender (der andere ist Jom Kippur – Talmud, Taanit 26b).

Ab dem 15. Aw sollte man das Studium der Thora intensivieren, da in dieser Zeit die Nächte des Jahres beginnen länger zu werden und „die Nacht zum Thora-Studium erschaffen worden ist“

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Tischa BeAw – Tröstet mein Volk

2018: 9. Aw 5778 (wegen dem Schabbat am 10. Aw) So 22. Juli

Am 9. Aw 586 v. Chr. wurde der Tempel durch Nebukadnezar zerstört. Am 9. Aw 70 n. Chr. wurde der Zweite Tempel Israels durch Titus vernichtet. Im Freiheitskampf der Zeloten unter Bar Kochba gegen Rom fiel die Festung Betar am 9. Aw 135 n.Chr. In Spanien mussten die Juden am 9. Aw 1492 das Land verlassen. Am 9. Aw 1914 begann der Erste Weltkrieg, der für die osteuropäischen Juden folgenschwer wurde.

Der Tischa BeAw (9. Aw) gehört zu den vier Trauertagen im jüdischen Kalender, die der Zerstörung Jerusalems gelten. Am Abend sitzt man mit Kerzen auf dem Boden und liest spezielle Trauergebete vor.

Mit der Zerstörung des Tempels erlosch der Opferdienst. «Wir sind nicht mehr imstande, unsere Pflichten zu erfüllen in dem Haus, das du erwählt hast, in dem großen heiligen Hause, über dem dein Name genannt wird» (aus einem jüdischem Gebetsbuch).

Die Trauer um den Tempel begleitet jüdische Menschen ein Leben lang.

Der Schabbat nach dem 9. Aw ist der Schabbat Nachamu (Schabbat des Trostes). Mit den Worten aus Jesaja 40,1 «Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott» wird daran erinnert, dass Gott bisher immer auf die Trauer seines Volkes geantwortet und es getröstet hat.

Das Gedenken an die Zerstörung Jerusalems fand im christlichen Kalender Eingang am 10. Sonntag nach Trinitatis, auch «Israelsonntag » genannt.

Im Judentum gibt es die Überzeugung, dass der Tod eines Gerechten seine Generation rettet. Damit bekam auch das sinnlose Leiden und Morden nach der Zerstörung des zweiten Tempels und dem Ausbleiben der Versöhnungsopfer (vgl. Rabbi Wein, Yeven Metzulah) eine Bedeutung.

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Corpus Christi – Fronleichnamsfest 31. Mai 2018

Mit dem Fronleichnamsfest ( 2018: Donnerstag 31. Mai) gedenkt die katholischen Kirche der leiblichen Gegenwart Jesu Christi (Realpraesenz) im Sakrament der Eucharistie.

Das Fest wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV. zum Fest der katholischen Kirche erhoben. Das Festes geht auf eine Vision der heiliggesprochenen Augustinerchorfrau Juliana von Lüttich im Jahre 1209 zurück.

Aus der Einführungsbulle 1264 geht aber auch hervor, dass Papst Urban IV. als primären Einführungsgrund des Festes den siegreichen Triumph über die Ketzerei favorisierte, die die Transsubstantiation abgelehnt hatte.

Am ersten Apostelkonzil wurde der Verzehr von Blut verboten (Apostelgeschichte 21,25). Paulus spricht im Korintherbrief von der Gemeinschaft des Blutes und des Leibes, nicht aber das Brot und Wein es geworden ist (1.Korinther 10,16).

Offen bleibt auch die Frage, warum der Kelch in der katholischen Kirche den Gläubigen meistens vorenthalten wird und der Priester ihn alleine trinkt. Denn das Blut gibt nach der Bibel die Vergebung der Sünden (Epheser 1,7 / Hebräer 9,22).

Das Konzil von Trient (1545–1563) bestätigte das Fronleichnamsfest und wertete es zu einer gegenreformatorischen Demonstration auf.

In der orthodoxen Kirche ist die Verehrung und Anbetung vom Brot unbekannt. Hier lautet ein Grundsatz: Wir verehren die heiligen Gaben, weil wir sie – etwa zur Krankenkommunion – aufbewahren, aber wir bewahren sie nicht auf, um sie zu verehren.

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