Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern

An Ostern erinnern sich die Christen daran, dass Jesus den Tod überwunden hat.
 
Er wurde gesehen von den Frauen, Kephas (Petrus), danach von den Zwölfen, dann von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal.
 
Jesus kündete in Matthäus 12,40 an: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“ (Erste Nacht im Gefängnis, erster Tag Kreuzigung und Grablegung, zweite Nacht und Tag im Grab, dritte Nacht und ein Teil vom dritten Tag im Grab).
 
Für andere ist wiederum der Gründonnerstag für die Verbindung vom Hasen zu Ostern verantwortlich, denn dann hatten Schuldner eine Jahressteuer an die Gläubiger zu zahlen. Meistens wurden diese mit (Antlass-)Eiern oder Hasen getilgt.
 
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Gründonnerstag 2017: Donnerstag 13. April

 

An Gründonnerstag denken Christen weltweit an das letzte gemeinsame Essen von Jesus mit seinen Jüngern. Es war das jüdische Sedermahl, auch Passahmahl genannt, an dem Jesus kurz vor seiner Festnahme und Kreuzigung das Herrenmahl (Abendmahl /Eucharistie) einsetzte. In ihm werden das Sterben und die Auferstehung von Jesus als Heilsereignis verkündigt und vergegenwärtigt.

Doch warum Grün?

Der vor dem 15. Jahrhundert entstandene Name Gründonnerstag beschränkt sich im Prinzip auf das deutsche (und tschechische) Sprachgebiet und ist auch dort nur die üblichste neben mehreren anderen Bezeichnungen. In anderen Sprachen wird der Festtag meist „Heiliger Donnerstag“ genannt.

Es gibt vier gänige Thesen. weiterlesen →

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Pessach / Passah – Die Befreiung

Beginn mit Sonnenuntergang am Montag 10. April 2017
 
Beim Passah wird an den Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens, aus dem Tod in die Freiheit und in das Leben mit Gott gedacht.
 
Das Passahfest ist der Geburtstag von Israel als Nation.
 
Das Fest beginnt mit dem Sederabend, an dem verschiedene symbolische Speisen und Handlungen an den Auszug aus Ägypten erinnern.
 
Bis ins 4. Jahrhundert feierten die Christen Karfreitag und Ostern zur Zeit des Passahfestes,
 
Donnerstag, 13. April 2017, 14.00 bis 16.30 Uhr, Senioren-Nachmittag, Messianische Passahfeier (Seder), nur mit Anmeldung, Chrischona, Kapellstr. 12, 8355 Aadorf TG
 
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Nahost: In Israel wachsen die Kirchen

Vor 100 Jahren waren 20% der Bevölkerung Christen im Nahen Osten. Heute sind es 3%.
 
In Israel dagegen hat sich die Zahl der Christen seit der Staatgründung vervierfacht.
 
Der Bürgermeister: Unsere Aufgabe als Stadtverwaltung ist es, das Leben der Menschen hier zu entwickeln. Ihnen Möglichkeiten geben, um sich zu entfalten.
 
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Warum Christen, Juden und Muslime fasten

Mit dem Aschermittwoch (2017 Mittwoch 1. März) beginnen die Christen der Westkirche die 40-tägige Fastenzeit. Sie ist die Vorbereitung auf Ostern.
 
Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, im Gottesdienst am Aschermittwoch die Asche der Palmzweige des Vorjahres (Palmsonntag) zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen. Das erinnert daran, dass auch die Juden Asche als Zeichen der Trauer verwendeten.
 
In Markus 2, 18-22 sagt Jesus, dass seine Nachfolger fasten werden, wenn er nicht mehr da ist.
 
1. Im Fasten überwinden wir unseren Unglauben und lernen, allein auf Gott zu vertrauen. Durch das Fasten wird unser Glaube gestärkt und vertieft.
 
2. Wer fastet, bringt damit seine Ohnmacht und Abhängigkeit von Gott zum Ausdruck. Der Betende erwartet alle Hilfe von Gott. Deshalb liegt im Fasten eine indirekte Kraft, weil sich durch das Bekenntnis zu unserer Schwachheit Gottes Macht offenbaren kann.
 
Fasten soll kein Hungerstreik vor Gott sein.
 
Fasten ist eher eine Liebeserklärung an Gott. Man sagt damit: Du bist für mich wichtiger als Essen und Trinken.
 
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Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Samstag 11. Februar 2017
 
Die jüdische Tradition kennt unterschiedliche Jahresanfänge.
 
«TU BiSchvat» ist nicht in der Bibel geboten und wird auch im Talmud kaum erwähnt. Im ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wählte die Gelehrtenschule «Bet Hillel» den 15. Schvat als «Neujahr der Bäume», um festlegen zu können welche Früchte zum Zehnten von welchem Jahr gehören.
 
Schon Mose hatte in der Wüste das Gebot gegeben: «Wenn ihr in das Land kommt, sollt ihr allerlei Bäume pflanzen!» (3. Mose 19,23).
 
Paulus gebrauchte das ausdrucksstarke Bild vom Ölbaum, um die Beziehung zwischen nichtjüdischen und jüdischen Gemeinden zu illustrieren (Römer 11,17-21).
 
Gott segnet und gebraucht jeden in seinem Reich, der sich seiner Hand anvertraut. Für ihn gibt es keine unbrauchbaren Zweige.
 
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Politisches Tagebuch: Jeder konnte es wissen

Ein Jahrhundert-Dokument: Von 1939 bis 1945 führte Friedrich Kellner, ein kleiner Justizbeamter in der hessischen Provinz, sein politisches Tagebuch. Es zeigt, wie viel der Normalbürger von den Verbrechen des NS-Regimes mitbekam.
 
Beitrag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
 
Der anständige Deutsche hat kaum mehr den Mut, überhaupt zu denken, geschweige denn etwas zu sprechen.
 
Wenn wir Leute vom Schlage Kellner fassen wollen, müssen wir sie aus ihren Schlupfwinkeln herauslocken und schuldig werden lassen. Ein anderer Weg steht zur Zeit nicht offen. Zu einem Vorgehen ähnlich dem seinerzeit gegen die Juden ist die Zeit noch nicht reif. Das kann erst nach dem Krieg erfolgen.
 
Die ›Heil- und Pflegeanstalten‹ sind zu Mordzentralen geworden.
 
Im Mai 1942 war es für ihn schreckliche Gewissheit: Die Maßnahmen und Massaker haben System und zielen auf die vollständige Ermordung der Juden ab.
 
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