Holocaust Gedenktag

beginnt mit dem Sonnenuntergang Mittwoch 1. Mai 2019
 
Was wir aus dem Holocaust lernen sollten
 
Dennis Prager, ein jüdischer Autor, zeigte einen völlig neuen Ansatz auf, über den Holocaust nachzudenken, als er anlässlich der Holocaust-Konferenz 1991 in Berlin schrieb: „Im Judentum aber kann man nicht im Namen eines anderen vergeben. Nur derjenige, der verletzt wurde, kann vergeben. Wenn jemand meinem Freund etwas Böses zufügt, darf nicht etwa ich an seiner Stelle dem Übeltäter verzeihen. Deshalb kann kein Jude den Deutschen im Namen der von den Nazis Ermordeten vergeben…. Das wirkliche Thema lautet: Was haben wir aus dem Holocaust gelernt?“
 
1. Menschliche Wesen sind im Grunde nicht gut.
 
2. Bildung und Kunst, zwei der angesehensten westlichen Werte sind, moralisch gesehen, gänzlich irrelevant.
 
3. Das Böse, das durch säkulare Ideologien in die Welt kam und kommt, lässt religiöse Untaten geradezu zwergenhaft erscheinen.
 
4. Die christliche Welt schwieg immer zum Bösen, auch wenn andere Christen litten. Der Holocaust ist eine viel größere Herausforderung für das Christentum als für das Judentum.
 
5. Gewaltlosigkeit schützt nicht vor Vernichtung
 
6. Der Schwächste wurde als Sündenbock angegriffen.
 
7. Nichts kann das Opfer der sechs Millionen wiedergutmachen. Aber wenn die richtigen Lehren daraus gezogen würden, wäre ihr Tod wenigstens nicht ganz ohne Sinn.
 
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Historiker behauptet: Jesus überlebte Kreuzigung – erntet dafür massive Kritik

Eine These des Historikers Johannes Fried in seinem Buch „Kein Tod auf Golgatha“ sorgt zu Ostern 2019 für Aufsehen und massive Kritik.
 
Johannes Fried, ein renommierter Historiker, meint Jesus habe scheintot die Kreuzigung überlebt. Neu ist diese Theorie nicht. Er meint, der Lanzenstoß war in Wirklichkeit kein Todesstoß. Es sei eine Entlastungspunktion gewesen, die die Atemnot des noch lebenden Jesus linderte. Joseph von Arimathäa und Nikodemus hätten dafür gesorgt, dass Jesus gesund gepflegt wurde und in den Osten fliehen konnte.
 
Alle biblischen Quellen, aber auch andere antike Berichte gingen vom Tod des jüdischen Rabbis aus. Johannes Frieds Theorie sei „Nonsens“ und eine „luftige Konstruktion, die keiner wissenschaftlichen Prüfung standhält“.
 
Ein beliebiges Detail für eine medizinische Diagnose aus den Evangelien herauszusuchen, den Kontext aber zu ignorieren, gilt nicht. Entweder stimmt alles oder nichts.
 
Wohin soll sich der Überlebende der Kreuzigung denn so sang- und klanglos abgesetzt haben?
 
Tatsächlich hatte die Lanze, die das Herz traf, zuvor die mit Flüssigkeit gefüllte Lunge durchbohrt. So ergossen sich Blut aus dem Herzvorhof und Lungenflüssigkeit (‘Wasser‘) aus der Lanzenwunde.
 
Hätten sie wirklich einen halbtoten, schwankenden, verletzten, der gerade eine Flucht überstand, als „göttlichen Herr“ und „Sieger über den Tod“ verehrt?
 
Es gibt absolut keine Berichte über das Leben Jesu nach seiner Kreuzigung in irgendwelchen Quellen – egal ob von Freunden oder Feinden.
 
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Das samaritanische Passahfest

Die winzige samaritanische Gemeinde feiert das Passahfest an ihrem heiligsten Ort – dem Mount Gerizim, mit Blick auf die Stadt Nablus im Westjordanland.

Bei der Abenddämmerung rezitierten Hunderte von Gläubigen gemeinsam Gebete.

Während Juden während am Passahfest keine Opferlämmer mehr haben, halten die Samariter die Tradition auf ihrem heiligen Berg aufrecht.

Mit vielen weißen Zeremonienkleidern und roten Fez-Hüten opferten die Samaritaner im Jahr 2019 am 18. April rund 60 Schafe und brieten sie entsprechend dem im Exodus-Buch beschriebenen Verfahren.

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Der Herr ist wahrhaftig auferstanden

„Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Ostergruß nach Lukas 24,34)
 
„Christus ist gestorben für unsre Sünden nach der Schrift; er wurde begraben und ist am dritten Tage nach der Schrift auferstanden. Er wurde gesehen von Kephas (Petrus), danach von den Zwölfen, dann von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal.“ (1. Korinther 15,3–6)
 
Jesus kündete in Matthäus 12,40 an: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“ (Erste Nacht im Gefängnis, erster Tag Kreuzigung und Grablegung, zweite Nacht und Tag im Grab, dritte Nacht und ein Teil vom dritten Tag im Grab).
 
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Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt?

Gott liebte die Menschen so sehr, dass er ihnen vor Augen malen wollte, welche Konsequenzen ein Leben ohne Augenkontakt mit ihm hat.
 
Gott kann machen, was er will – der Mensch versucht, in ihm den Schuldigen zu finden, um sich selbst zu entlasten.
 
Wer in Anbetracht des Kreuzes einsieht, dass ein Leben ohne Kontakt mit Gott, wie er ist, den Tod zur Folge hat, erhält gerade durch den Tod von Jesus ein neues ewiges Leben.
 
Jesus bleibt nicht im Grab. Damit wird klar: Der Tod hat keine endgültige Macht über die Menschen, die Jesus ihr Leben anvertrauen und ihn einladen, ihr Leben zu verändern.
 
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Gründonnerstag Donnerstag 18. April 2019

Warum Grün?

An Gründonnerstag denken Christen weltweit an das letzte gemeinsame Essen von Jesus mit seinen Jüngern. Es war das jüdische Sedermahl, auch Passahmahl genannt, an dem Jesus kurz vor seiner Festnahme und Kreuzigung das Herrenmahl (Abendmahl /Eucharistie) einsetzte. In ihm werden das Sterben und die Auferstehung von Jesus als Heilsereignis verkündigt und vergegenwärtigt.

Der vor dem 15. Jahrhundert entstandene Name Gründonnerstag beschränkt sich im Prinzip auf das deutsche (und tschechische) Sprachgebiet und ist auch dort nur die üblichste neben mehreren anderen Bezeichnungen. In anderen Sprachen wird der Festtag meist „Heiliger Donnerstag“ genannt.

Es gibt vier gängige Thesen. weiterlesen →

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Hosanna dem Sohn Davids – Palmsonntag

Der Palmsonntag (14.4.2019) ist der Sonntag vor Ostern. Mit ihm beginnt die Karwoche, in der man sich an die Leiden von Jesus, Abendmahl (Pessachfeier), den Kreuzestod und die Auferstehung von Jesus von den Toten erinnert.
 
Am Palmsonntag erinnert man sich an den Einzug von Jesus Christus (Christus = hebräisch Messias) auf einem Esel in Jerusalem. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm „Hosanna dem Sohn Davids!“ zu und streuten Zweige von den Bäumen und Kleidungstücke auf den Weg (Matthäus 21,8-9).
 
In Israel waren Palmzweige ein Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König (1. Makkabäer 13,51). Der Esel wiederum war nach Sacharja 9,9 ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit.
 
Esel neigen in Stresssituationen zum Innehalten. Deshalb ist es ein Wunder, dass ein noch nie berittener Esel mit Jesus durch die Menge zog.
 
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