Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich auch unter dem Namen Mariä Lichtmess.
 
Die Propheten Simeon und Hanna erkennen Jesus als den verheißenen Messias, als er von seinen Eltern in den Tempel gebracht worden war. Sie preisen ihn als Retter und als das „Licht der Welt“.
 
Maria und Josef hatten eine Bestätigungen über die Besonderheit von Jesus erhalten durch die Engel, Elisabeth, die Hirten, Simeon und Hanna und dann noch durch die Weisen. Gott bestätigt, wenn er uns auf einen besonderen Weg schickt.
 
Advertisements
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Mittwoch 31.1.2018
 
Die jüdische Tradition kennt unterschiedliche Jahresanfänge.
 
«TU BiSchvat» ist nicht in der Bibel geboten und wird auch im Talmud kaum erwähnt. Im ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wählte die Gelehrtenschule «Bet Hillel» den 15. Schvat als «Neujahr der Bäume», um festlegen zu können welche Früchte zum Zehnten von welchem Jahr gehören.
 
Heute pflanzen in Israel die Kinder an diesem Tag Bäume.
 
Schon Mose hatte in der Wüste das Gebot gegeben: «Wenn ihr in das Land kommt, sollt ihr allerlei Bäume pflanzen!» (3. Mose 19,23).
 
Paulus gebrauchte das ausdrucksstarke Bild vom Ölbaum, um die Beziehung zwischen nichtjüdischen und jüdischen Gemeinden zu illustrieren (Römer 11,17-21). Er sprach davon, dass die Nichtjuden durch den Messias wie Zweige in die Verheißungs- und Heilslinie Israels eingepfropft sind. Menschlich gesehen ist dieses Konzept kontraproduktiv. Niemand pfropft einen unedlen Zweig in einen edlen Baum, sondern wir tun das Umgekehrte. Hier zeigt sich die göttlich Dimension. Gott segnet und gebraucht jeden in seinem Reich, der sich seiner Hand anvertraut. Für ihn gibt es keine unbrauchbaren Zweige. Es ist Gnade und nicht unser Verdienst. Jeder, der sich dem himmlischen Gärtner anvertraut, kann aus der Kraftquelle Gottes leben.
 
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Wie antisemitisch ist Deutschland heute?

Fast genau 73 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz diskutierte Anne Will am Sonntagabend 28.1.2018 in der ARD mit ihren Gästen über Antisemitismus in Deutschland. Ihre Sendung hatte sie provokant mit der Frage überschrieben: „Wie antisemitisch ist Deutschland heute?“
 
Bemerkenswert war der Beitrag von Wenzel Michalski, Direktor Human Rights Watch Deutschland. Sein Sohn wurde in der Schule von türkischen und arabischen Mitschülern beleidigt, geschlagen und bei einer „Scheinhinrichtung“ gewürgt. Nicht nur für ihn ein Skandal: Die Lehrer hätten sich nicht gekümmert, ja sogar Verständnis für die Täter gezeigt, wegen „ihrer Erfahrungen“ würde es Muslime halt „aggressiv machen, wenn ein Jude in der Klasse sei.“
 
Die aus Palästina stammende Sawsan Chebli, SPD-Staatssekretärin, behauptete: „90 % der antisemitischen Straftaten werden von rechts begangen und nicht von Muslimen und nicht von Migranten“, was allen Studien widerspricht (20% von links, 15% von rechts, 48% von muslimischen Person – siehe unten).
 
In einer Online Umfrage erklärten 27 Prozent der europäischen und 11 Prozent der amerikanischen Juden, sie würden sich unsicher fühlen.
 
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Internationaler Holocaust-Gedenktag 27. Januar

Der Völkermord an den europäischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus hinterließ Täter und Opfer. Doch es gibt viel Schweigen auf beiden Seiten. Auffällig ist, dass vor allem Nachkommen der Täter immer häufiger Nachforschungen anstellen und das Schweigen durchbrechen.
 
Am 1. November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.
 
Die Achtung der Menschenrechte für alle – ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion – ist einer der fundamentalen Aufträge ihrer Charta.
 
Das Datum des 27. Januars wurde als Internationaler Holocaust-Gedenktag ausgewählt, da sich an diesem Tag die Befreiung des größten Vernichtungslagers der Nazis in Auschwitz-Birkenau (Polen) durch die sowjetische Armee im Jahr 1945 geschah.
 
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Der Koran ein Plagiat?

Im derStandart.at fragt Franz Winter am 17.1.2018: Ist der Koran nur ein riesiger Schwindel?
 
Im Jahr 2000 erschien ein Buch mit dem Titel „Die syro-aramäische Lesart des Koran“ mit dem vielversprechenden Untertitel „Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache“
 
Die These des Buches lässt sich in der Behauptung zusammenfassen, dass der heutige Grundlagentext der zweitgrößten Religion der Welt, der Koran, in wesentlichen Teilen eine Art Übertragung eines frühen syrischen Bibeltextes sei. Damit verbindet sich implizit die Botschaft, dass der Grundtext des Islam sozusagen nur leicht geänderte Versionen von christlichen Texten seien.
 
Im Hintergrund dieser gesamten Diskussion steht die äußerst komplexe und diffizile Frage nach der Entstehung des Koran und damit verbunden nach dem Wirkens und der Person Mohammeds und seiner Nachfolger.
 
John Wansbrough untersuchte eingehend die biografische Literatur zu Mohammed und insbesondere die gesamte Kommentarliteratur (tafsir) und kam dabei zum Schluss, dass der Koran erst in der Abbasidenzeit, das heißt ab dem 8./9. Jahrhundert seine heutige Gestalt bekam und zuvor einer Vielzahl von unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt war.
 
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Chanukka – Das jüdische Lichterfest

Nach Johannes 10,22 lehrte Jesus anlässlich des Chanukkafestes im Tempel.
 
Jesus selbst bezeichnete sich als Licht der Welt (Johannes 8,12). Damit nimmt er am jüdischen Lichterfest Bezug auf Jesaja 42,67: „Für alle Völker mache ich dich zu einem Licht.
Den Blinden sollst du das Augenlicht geben. Alle, die in der Finsternis sitzen, sollst du aus ihrer Gefangenschaft befreien.“
 
Wie die Dienerkerze am Chanukka-Leuchter die anderen Kerzen entzündet, so werden Menschen aus allen Völkern durch Jesus «angezündet», indem sie erkennen, dass er der jüdische Messias ist.
 
Der Ursprung des Chanukkafestes liegt in der Geschichte Israels im 2. Jahrhundert vor Christus.
Im griechisch-seleukidischen Reich herrschte die Idee vor, dass alle Menschen durch eine einzige Religion verbunden sein sollten. Dem widersetzte sich ein Teil der Juden.
 
Unter Androhung der Todesstrafe wurde von den seleukidischen Herrschern das Leben nach den Regeln von Mose verboten. Sogar die Zehn Gebote wurden für ungültig erklärt.
 
Unter der Führung von Judas Makkabäus wurde die vielfache Übermacht des seleukidischen Militärs geschlagen und das jüdische Land von den Feinden befreit.
 
Die Siege der Makkabäer wurden zum Symbol für den Selbstbehauptungswillen des jüdischen Volkes, das inmitten einer Welt von Feinden um sein Überleben kämpfen muss. Viele Juden hatten in Judas Makkabäus den von Israel erhofften Messias gesehen, der Israel in die Zeit der Erfüllung des messianischen Zeitalters führen würde. Diese Hoffnung wurde enttäuscht. Man wartet immer noch auf den Messias.
 
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Endzeit Wolken

In letzter Zeit vollziehen sich Dinge, die biblische Prophetie in einem neuen Licht erscheinen lassen.
 
Es formieren sich im Nahen Osten zwei Bündnisse: Das Nordbündnis mit Iran, Irak, Syrien, der Türkei und Russland. Länder aus dem äußersten Norden (Hesekiel 38,5-6). Nachdem die umliegenden Länder mit Israel ihren Krieg schon geführt haben (Psalm 83), werden sich die Länder dahinter einmischen.
 
Auf der anderen Seite entsteht ein Südbündnis von Saudia-Arabien, Ägypten mit Israel.
 
Die Frage ist, wie wird sich Europa entwickeln? Martin Schulz will bis ins Jahr 2025 die „Vereinigten Staaten von Europa“ etablieren. Alle Staaten die sich weiterlesen →
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen