Warum hängt Jesus am Kreuz?

Weihbischof Dominicus Meier aus Paderborn beobachtete einmal ein kleines Mädchen, das die Kirche bewunderte, unter dem Kreuz stehen blieb und seinen Papa fragte: „Warum hängt der da?“ So fragen sich viele auch heute, meinte der Weihbischof im Donaukurier vom 15.9.19. Etwa wegen der vielen Missstände? „Verlangt Gott ein Opfer, damit er die Menschen wieder lieben kann?“ „Nein“, betonte er,
 
„Gott gab seinen Sohn, weil er die Menschen liebt. Jesus musste nicht sterben, weil Gott ein Problem hatte.“ Das Problem liege bei den Menschen. Jesus komme nicht als Gewaltherrscher, er stellt sich „an die Seite der Gescheiterten und nimmt jeden von uns in seine weit geöffneten Arme“.
 
„Jesus, der Gekreuzigte, ist auch heute bereit, eine Brücke zu schlagen, er öffnet uns den Weg in unsere Heimat, zurück zu Gott.“ Und er schloss mit der Antwort auf die Frage des Mädchens: „Er hängt da, weil Gott dich liebt.“
 
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Messianische Juden – eine Herausforderung für Juden und Christen

Sendung mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski, Montag, 16. September, 13.30 Uhr, Radio Maria Schweiz

Link zum Podcast der Sendungen im Radio Maria

Messianische Juden – eine Herausforderung für Juden und Christen

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Das islamische Neujahr

Das islamische Jahr 1441 n.H. beginnt am 1. September 2019 (Der Tag beginnt immer am Vorabend).

Die islamische Zeitrechnung beginnt an dem Tag, an dem der Prophet Mohammed mit seinen Anhängern von Mekka nach Medina ausgewandert ist. Der Tag der Auswanderung heißt Hidschra. Der Religionsstifter errichtete dort das erste islamische Gemein- und Staatswesen. Dieser Tag ist für Muslime ganz besonders wichtig, so dass der 16. Juli 622 n.Chr. als der Tag eins der muslimischen Zeitrechnung gilt.

Das islamische Jahr wird nach dem Mondkalender berechnet und zählt 354 Tage. Somit ist das Jahr 11 Tage kürzer als das gregorianische Jahr. Im Laufe der Zeit durchläuft das islamische Neujahr also alle zwölf Monate und nur alle 33 Jahre fällt das gleiche Datum auf den westlichen Kalender.

weiterlesen → https://www.obrist-impulse.net/das-islamische-neujahr

 

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Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag

Donnerstagabend bis Freitagabend 16. August 2019

Tu BeAv ist in Israel ein Freudentag. Er gleicht etwas dem Valentinstag, an dem man sich Blumen schenkt. Die erste offizielle Erwähnung von Tu BeAv findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts.

Wegen der freudigen Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, betrachteten die Gelehrten Israels den 15. Aw als einen der beiden erfolgversprechendsten Tagen im jüdischen Kalender (der andere ist Jom Kippur – Talmud, Taanit 26b).

Ab dem 15. Aw sollte man das Studium der Thora intensivieren, da in dieser Zeit die Nächte des Jahres beginnen länger zu werden und „die Nacht zum Thora-Studium erschaffen worden ist“ (gemäß dem Talmud).

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Maria Himmelfahrt

Das Fest Maria Aufnahme in den Himmel (15. August) geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte.
 
Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben.
 
In der Bibel finden wir keine Angaben über die letzten Lebensjahre von Maria. Sie erscheint das letzte Mal, als sich die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu trafen (Apostelgeschichte 1,14).
 
In nichtbiblischen Schriften (um 400 n. Chr.) wird darüber berichtet, dass die Apostel von ihren Missionsorten durch die Luft an das Sterbebett Marias gebracht worden seien, entweder nach Jerusalem oder nach Ephesus.
 
Einer Legende nach soll sich Maria mit dem Apostel Johannes in einem Haus in der Nähe von Ephesus in der heutigen Türkei bis zu ihrer eigenen Himmelfahrt niedergelassen haben. Das dortige Marienhaus wird von der katholischen Kirche anerkannt.
 
Maria ist nach kirchlicher Tradition in Ephesus (Türkei) und Jerusalem gestorben.
 
An Maria Himmelfahrt werden in einigen katholischen Kirchen Kräuter gesegnet. Es ist ein mystisches vorchristliches Ritual.
 
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Islamisches Opferfest Eid al-Adha

Das islamisches Opferfest 2019 beginnt am Abend vom Sonntag, 11. August und endet am Abend vom Dienstag, 13. August. Der 10. Dhū l-Hiddscha ist der „Tag der Schlachtung“. Vom 11. – 13. Dhū l-Hiddscha sind die „Tage des Fleischtrocknens“.
 
Das Opferfest Īdu l-Aḍḥā ist das höchste und wichtigste islamische Fest.
 
Beim Opferfest Eid al-Adha wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht, der nach muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Allah zu opfern.
 
Die Geschichte wird im Koran in Sure 37,99–113 erzählt, wobei der Name des Sohnes nie er-wähnt wird und nicht Ismael sondern Isaak gesegnet wird. Die biblische Erzählung spricht von der Opferung Isaaks (1.Mose 22,1–19).
 
Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich finanziell leisten können.
 
Warum opfern Juden und Christen heute keine Tiere mehr?
 
Wenn man die Konsequenz eines Lebens ohne Gott anerkennt, indem man den stellvertretenden Tod von Jesus am Kreuz für sich in Anspruch nimmt, wendet man sich Gott zu und wird als sein Kind angenommen (Johannes 1,12; 3,16). So wurde die Opferung eines Tieres zur Sühnung zwischen Gott und Mensch im christlichen Glauben hinfällig.
 
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Pfingsten – Gottes Realität begegnen

Pfingsten ist die Geburtsstunde der Gemeinde.
 
So wie Gott dem Volk Israel damals bei der Gesetzgebung in der Wüste im Feuer erschien (2. Mose 19,18), so wurde Gottes neues Gesetz (Jeremia 31,31-33 / Hesekiel 36,26-27/ Römer 8,2) durch Feuerzungen an Schawuot in Jerusalem sichtbar.
 
Woran muss ein Jude deshalb gedacht haben? Wahrscheinlich an den Bundesschluss am Sinai, bei dem Gott die Zehn Gebote gab, da Schawuot mit diesem Ereignis in Verbindung gebracht wird.
 
Das Gesetz Gottes wurde in die Herzen der Menschen geschrieben (Jeremia 31,33; Hesekiel 36,26).
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