Endzeit Wolken

In letzter Zeit vollziehen sich Dinge, die biblische Prophetie in einem neuen Licht erscheinen lassen.
 
Es formieren sich im Nahen Osten zwei Bündnisse: Das Nordbündnis mit Iran, Irak, Syrien, der Türkei und Russland. Länder aus dem äußersten Norden (Hesekiel 38,5-6). Nachdem die umliegenden Länder mit Israel ihren Krieg schon geführt haben (Psalm 83), werden sich die Länder dahinter einmischen.
 
Auf der anderen Seite entsteht ein Südbündnis von Saudia-Arabien, Ägypten mit Israel.
 
Die Frage ist, wie wird sich Europa entwickeln? Martin Schulz will bis ins Jahr 2025 die „Vereinigten Staaten von Europa“ etablieren. Alle Staaten die sich weiterlesen →
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Diplomatisches Erdbeben

Warum gibt die arabische Welt Amerika solch einen Stellenwert? Wurden die „Friedensverhandlungen“ mit Amerika oder mit Israel geschlossen?
 
1995 hatte der amerikanische Kongress die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels beschlossen.
 
Die palästinensischen Fraktionen erklärten am Dienstag «drei Tage der Wut und des Protestes».
 
Die Proteste werden heute Mittwoch beginnen und mindestens bis Freitag anhalten.
 
Jordanien will für Samstag und Sonntag eine Notstandssitzung einberufen.
 
Es ist erstaunlich, was für einen Einfluss, eine Umsetzung eines Kongressbeschlusses von einem Drittstaat in Israel haben soll. Täter werden auf einmal zu Opfern. Komisch, wie die ganze arabische Welt Amerika einen solch hohen Stellenwert gibt. Eigentlich müsste man das einfach ignorieren.
 
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At-Tariq für Muslime und Christen

Johannes Schwarz realisiert neues Medienprojekt zu Islam und Christentum.

Es gibt da nach seiner Erfahrung viel Unklarheit darüber, was Christen überhaupt glauben. Diese Unklarheit gibt es umgekehrt auch bei den Christen – sowohl was den Islam betrifft, als auch was den eigenen Glauben betrifft.

Der Wunsch, ein solches Projekt zu realisieren, entstand vor drei bzw. vier Jahren. Damals war ich auf dem Weg nach Jerusalem – zu Fuß – und bin auf diese Weise viele Wochen und Monate durch muslimische Länder gelaufen. Auf dem Hin- und Rückweg gab es viele Begegnungen

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Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (2. Mose 23,14-17) feiert Israel Sukkot, das Fest der Laubhütten (Beginn 2017: Mittwoch-Abend 4. Oktober.
 
Nach 3. Mose 23,33 ff. wird es acht Tage lang gefeiert. Sukkot beginnt am 15.Tag des siebten Monats Tischri, nur fünf Tage nach dem Jom Kippur, und endet mit dem Schlussfest am achten Tag, dem Schemini Azeret.
 
Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung. Wie Passah und Schawuot ist es auch ein Erntedankfest. Die Wein- und Olivenernte ist eingebracht. Die Arbeit auf der Tenne und in der Kelter ist beendet. Die Bußtage sind vorbei. Was jetzt bleibt, ist die große Freude des Dankes gegenüber Gott. weiterlesen →
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Frieden für Jerusalem – Internationaler Tag des Gebets

Am ersten Sonntag im Oktober (2017: 1. Oktober) findet der «Internationale Tag des Gebets für den Frieden Jerusalems» statt.
 
Der Tag des Gebets für Jerusalem findet jeweils in zeitlicher Nähe des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur statt, dem Versöhnungsfest. Auf diese Weise soll eine Verbindung zwischen dem christlichen Kirchenkalender und dem biblischen jüdischen Kalender hergestellt werden
 
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Jom Kippur – Der Versöhnungstag

Wie alle Tage im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag am Vorabend des eigentlichen Feiertages, des 10. Tischri (2017: 30.September).
 
In der rabbinischen Lehre wird über den Jom Kippur gesagt: «Sünden zwischen Menschen und Gott sühnt der Jom Kippur, Sünden zwischen den Menschen sühnt er nicht.» Es ist ein Tag, an dem es einzig um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch geht.
 
Jom Kippur ist der strengste Fastentag im jüdischen Jahr.
 
Zur Zeit des Tempels wurde ein Ziegenbock für die unerkannten Sünden des ganzen Volkes geopfert (3. Mose 16; Hebräer 9,7). An Stelle des dreimaligen Opferdienstes im Tempel trat im rabbinischen Judentum der dreimalige Gebetsdienst. Der Tempel- und Opferdienst wurde durch die täglichen Gebete und den Synagogenbesuch abgelöst.
 
Einige ultra-orthodoxe Gemeinschaften schwingen am 9. Tischri ein Huhn über dem Kopf der Gläubigen. Dadurch sollen die Sünden auf das Opfertier übergehen, welches anschiessend geschlachtet wird.
 
Jom Kippur endet mit der Vergebungshoffnung, aber nicht mit Vergebungsgewissheit.
 
Vergebungsgewissheit erhält der Mensch nur durch Gott selbst. In der Bibel steht, dass der Mensch sie alleine in der Beziehung zum verheissenen Messias erhält. Er hat seine Jünger beauftragt, bußfertigen Menschen in seinem Namen Sündenvergebung zuzusprechen (Johannes 20,23; 1. Johannes 1,7- 9).
 
Wenn sich die Tore des Jom Kippur schließen, dann werden nach rabbinischer Tradition auch bei Gott die Bücher über die Schicksale der Menschen geschlossen.
 
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Das muslimische Aschura-Fest

10. Muharram / 2017: 30.September
 
Mohammed schloss sich mit seinen Gefährten in Medina zunächst dem Aschura-Fest, dem Versöhnungstag der in Medina und dessen Umgebung sesshaften Juden an.
 
In Mekka wurden an diesem Tag – bis zum letzten Jahrhundert – die Tore des Heiligtums der Kaaba geöffnet.
 
Am 10. Muharram gedenken die Schiiten des Märtyrertods von al-Husain, dem Sohn des ersten Imams Ali. Somit blieb das Fasten am Aschura-Fest sowohl für die Sunniten als auch für die Schiiten Bestandteil religiöser Praktiken aus unterschiedlichen Gründen.
 
Bei den Aleviten wird nach 12-tägigem Fasten ebenfalls eine Süßspeise namens (Aşure) gekocht.Nach ihrer Tradition strandete an diesem Tag nach der Sintflut Prophet Noah mit seiner Arche auf dem Berg Cudi.
 
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