Auffahrt – Ausfahrt – Himmelfahrtsfest

An diesem Tag ist die Erwartung der Jünger groß, dass Jesus nun das Königreich aufrichtet. Jesus eröffnet ein neues Kapitel. Er sitzt nun zur Rechten des Vaters. Gottes Gegenwart wird neu durch den Heiligen Geist erfahren.

Die Bezeichnung „Auffahrt“ steht in der Schweiz und Lichtenstein für das christliche Himmelfahrtsfest.

Nachdem Jesus am Karfreitag am Kreuz gestorben und am Ostersonntag auferstanden war, begegnete er über 500 Personen (1.Korinther 15,5). Dazu gehörten die Frauen am Grab (Johannes 20), die zwei Wanderer nach Emmaus (Lukas 24) und die Jünger von Jesus. Diese Begegnungen hatten zwar ermutigenden Charakter, jedoch geschah dabei nichts Weltbewegendes.

Zehn Tage vor dem jüdischen Pfingstfest traf sich Jesus an einem ganz normalen Donnerstag mit ihnen. Die Erwartung der Jünger war groß, dass Jesus nun das Königreich aufrichten werde. Doch Jesus wollte dafür keine Zeit festlegen und versprach ihnen die göttliche Kraft durch den Heiligen Geist, der sie in die ganze Welt führen wird (Apostelgeschichte 1,6-8).

Indem Jesus vor ihren Augen auf dem Ölberg Richtung Himmel auffuhr und durch eine Wolke ihren Augen entschwand, eröffnete Jesus ein neues Kapitel. Plötzlich standen zwei Engel da, die erklärten, dass Jesus nun im Himmel sei und eines Tages von dort wieder auf die Erde kommen werde. Doch vorerst warteten die Jünger in Jerusalem auf die verheißene Kraft von oben, welche nach 10 Tagen an Pfingsten auf sie kam und sie erfüllte und alles veränderte.

In Johannes 18,36 sagte Jesus zu Pilatus: Mein Königreich ist nicht wie eins von dieser Welt.

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Das Leiden der Ex-Muslime

Muslime, die zum Christentum konvertiert sind, führen in Frankreich ein Schattendasein im Namen Christi. Sie sind von ehemaligen Glaubensgenossen bedroht, zum Teil verfolgt, in jedem Fall ausgestoßen. Über ihr Leiden berichtet kaum jemand.

Laut einer neuen Untersuchung des European Center for Law and Justice (ECLJ) leben in Frankreich zwischen 4.000 und 30.000 Ex-Muslime, die sich zum Christentum bekehrt haben.

Diese Ex-Muslime seien nicht nur verbalen Angriffen ausgesetzt, sondern müssten auch um Leib und Leben bangen. Die meisten dieser Christen, die den Islam verlassen haben, führen ein Doppelleben. Für die meisten sei ihre Anwesenheit in einer Kirche nicht denkbar.

Man wohne „einer echten Hexenjagd im Umfeld des islamischen Kommunitarismus bei“, stellt die französische Zeitschrift „L’Incorrect“ fest.

Die Motive für die Konversion seien ganz unterschiedlich. In den meisten Fällen seien die Neugetauften irgendwie auf die Bibel gestoßen, hätten das Neue Testament mit wachsendem Staunen gelesen und seien von einem Gott der Liebe begeistert. Der Traum spiele bei vielen eine Rolle.

Doch an wen können sich diese neuen Christen wenden? Manche Kirchenleute seien misstrauisch und vermuteten eine Falle von Islamisten, andere fürchteten auch ohne Falle die Rache von islamistischen Angehörigen.

Wenn sie die Kirche betreten, hoffen sie, dort eine neue Familie zu finden, doch für viele von ihnen ist es eine kalte Dusche. Daher werden nach einigen Monaten oder Jahren ein erheblicher Teil der vom Islam zum Christentum konvertierten Menschen, laut den Verbandsführern zwischen 5% und 30% der Konvertiten, nach mehrjähriger Praxis die christliche Religion wieder verlassen.

Hilfe gibt es in neuen Netzwerken.

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Junge Menschen glauben an Gott

57 Prozent der unter 30-Jährigen sind getauft, aber 64 Prozent in dieser Altersgruppe glauben an Gott! Das ergab eine repräsentative Insa-Umfrage exklusiv für BILD.

29 Prozent aller Befragten sind sicher, dass es Gott nicht gibt. 34 Prozent sind zweifelsfrei sicher, dass Gott existiert.

Jeder Dritte (33 Prozent) hat nach seinen Angaben schon einmal „übernatürliche“ Erfahrungen gemacht.

28 Prozent der Deutschen glauben, dass Jesus am Kreuz gestorben und nach drei Tagen von den Toten leibhaftig auferstanden ist.

Insa-Chef Hermann Binkert zu BILD: „Gottesglaube und Kirchenzugehörigkeit gehören nicht mehr zwingend zusammen. Die eher kirchenferne junge Generation ist gläubiger als die älteren Altersgruppen, die noch einer Kirche angehören und getauft sind.“

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Wachsende Anzahl von Konversionen von Muslimen zum Christentum

Laut der im Februar publizierten Studie des „Arab Barometer“, eines überparteilichen Forschungsnetzwerkes, gehe das religiöse Bewusstsein der Muslime deutlich zurück.

Die Befragung von 25.000 Personen in zehn arabischen Ländern zeige, dass der Anteil der Atheisten stark zunehme – in Tunesien übersteige er bei den 18 bis 29-Jährigen sogar die 45-Prozent-Marke.

Parallel dazu werde eine wachsende Anzahl von Konversionen von Muslimen zum Christentum beobachtet, was für manche wenig überraschend sei. So etwa für den amerikanischen Jesuitenpriester Mitch Pacwa. „Wir erleben derzeit erste Massenbekehrungen von Muslimen zum Christentum“, bestätigt er. Für den Nahostexperten sei „die Gewalt des Islams in ihrer an der weitesten verbreiteten Form – bei den Islamisten – ursächlich für die sich häufenden individuellen Austritte“.

Von den 4.468 Erwachsenen, die laut Figaro im Jahr 2020 in Frankreich katholisch getauft wurden, was einer Steigerung von 43 Prozent innerhalb von zehn Jahren entspricht, stammten nach Einschätzung der katholischen Bischofskonferenz Frankreichs sechs Prozent aus muslimischen Familien. Vor zehn Jahren habe dieser Anteil noch bei vier Prozent gelegen – und das, obwohl die neugetauften Erwachsenen damals weniger waren.

Pater Gérard de Martigues aus der Diözese Nizza bemerkt dazu: „Die neuen Konvertiten stammen allermeist aus Nordafrika, zu einem geringen Teil aus Subsahara-Afrika und überhaupt nicht aus Kleinasien“. Doch leider sei die katholische Kirche diesen Menschen gegenüber „oft hilflos, ja sogar halbherzig“ eingestellt. Dem Priester zufolge würden die meisten neuen Konvertiten protestantischen Kirchen beitreten, deren Erreichbarkeit die betreffenden Muslime anziehe. Mit 35 neu eröffneten Kirchen jährlich in Frankreich (nach Angaben des Conseil national des évangéliques de France), hauptsächlich in problematischen Stadtvierteln, übersteigen sie zuweilen die Anzahl der neu eröffneten Moscheen.

Die beobachteten „Konversionsszenarien“ ähnelten sich häufig: Sie beginnen mit einer „Ablehnung des Islam, die von einer atheistischen Phase gefolgt wird, die schließlich in einer allmählichen Entdeckung des christlichen Glaubens endet“.

Nicht nur der „blutrünstige Islam dschihadistischer Bewegungen“ erschüttere die Überzeugungen mancher Muslime, sondern auch „die Widersprüche der koranischen Erzählung: Das Massaker am jüdischen Stamm Banu Quraiza oder die Eheschließung Mohammeds mit der sechsjährigen Aischa schwächen das ‚schöne Vorbild‘ des Propheten, wie es seit der Kindheit ein gehämmert wurde“.

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Den Juden bin ich ein Jude geworden

Paulus sagt: „Den Juden bin ich ein Jude geworden, den Nichtjuden ein Nichtjude.“ Was meint Paulus damit?

Die Diskussionen zum Thema „Juden und Nichtjuden“ findet auch nach dem Apostelkonzil seine Fortsetzung.

Die Aussagen von Paulus scheinen sich zu widersprechen. Einmal spricht Paulus davon, dass man sich nicht bescheiden soll und dann spricht er davon, dass man den Juden ein Jude werden soll und dann hat er Timotheus beschneiden lassen.

Heute gibt es verschiedene Auffassungen, ob und wie man die gute Nachricht von Jesus dem jüdischen Volk weitergeben darf.

Sendung Spiritualität, Radio Maria Schweiz

Messianisches Judentum, Freitag, 9. April, 14 Uhr, mit Hanspeter Obrist

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Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden!“ (Ostergruß nach Lukas 24,34)

Eine ganze Reihe von Fakten sprechen dafür, dass die Auferstehung von Jesus wirklich stattgefunden hat.

  1. Das leere Grab: Der jüdische Hohe Rat und die Römer konnten den Leichnam Jesu nicht vorweisen, obwohl sie das gern getan hätten.
  2. Paulus verweist auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Korinther 15,6). Viele lebten zum Zeitpunkt der Aussage noch.
  3. Die „Absurdität“ der Botschaft. Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung. Da sie die Auferstehung verkündeten, hätte man sie einfach widerlegen können, hätte man um den Leichnam und um sein Grab gewusst, wie bei anderen Propheten.
  4. Erst die Begegnung mit dem Auferstandenen ließ die Jünger keine Angst mehr vor dem angedrohten Tod haben. Viele von ihnen bezahlten dafür mit ihrem Leben – inklusive dem Bruder von Jesus (wie der Nichtchrist Josephus berichtet). Wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?

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Wie kann ein liebender Gott es zulassen, dass sein Sohn am Kreuz stirbt?

Gott liebte die Menschen so sehr, dass er ihnen vor Augen malen wollte, welche Konsequenzen ein Leben ohne Augenkontakt mit ihm hat.

Gott möchte uns durch seine Augen leiten (Psalm 32,8). Doch der Mensch vertraut Gott nicht und hat sich von Gott abgewandt. Indem Gott den Menschen den Tod vor Augen führt, will er die Menschen zu einer Umkehr zur Quelle des Lebens bewegen.

So tötete Gott ein Tier, damit die Menschen die erste Kleidung erhielten (1.Mose 3,21). Später kamen Opfer und drakonische Strafen dazu. Doch das ließ den Menschen im Großen und Ganzen unbeeindruckt.

In Hesekiel 20,25 muss sich Gott eingestehen, dass seine Gebote nicht die erhofften Wirkungen hatten. Doch Gott gibt nicht auf.

In Jesus offenbart Gott sich als der Liebende und Weitherzige. Doch seine Wunder wurden umgedeutet und als Zauberei verschrien.

Gott kann machen, was er will – der Mensch versucht, in ihm den Schuldigen zu finden, um sich selbst zu entlasten.

Wer aber in Anbetracht des Kreuzes einsieht, dass ein Leben ohne Kontakt mit Gott, wie er ist, den Tod zur Folge hat, erhält gerade durch den Tod von Jesus ein neues ewiges Leben.

Denn das Kreuz ist nicht das Ende. Jesus bleibt nicht im Grab, sondern er steht am dritten Tag wieder von den Toten auf. Damit wird klar: Er hat die Macht des Todes durchbrochen. Der Tod hat keine endgültige Macht über die Menschen, die Jesus ihr Leben anvertrauen und ihn einladen, ihr Leben zu verändern.

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Jesusnachfolge mit unterschiedlichen Riten

Wie war das Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden ganz am Anfang? Es ist erstaunlich, dass die Fragestellung genau umgekehrt war wie heute. Damals fragte man sich, kann ein Nichtjude ein Nachfolger von Jesus sein? Heute fragen wir uns, kann ein Jude ein Nachfolger von Jesus sein? Lassen wir uns inspirieren vom Apostelkonzil für die heutige Situation.

Messianisches Judentum, Montag, 15. März, 14 Uhr, Das Apostelkonzil, Hanspeter Obrist, Radio Maria Schweiz

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Gebet hilft

Ein Gebet und Psalm 18 haben dem ARD-Korrespondenten Jörg Armbruster in einer bedrohlichen Situation Ruhe gegeben. Dies hat der Journalist im NDR-Interview betont. 2013 wurde Armbruster im Kriegsgebiet im syrischen Aleppo von einem Scharfschützen aus dem Hinterhalt angeschossen.

Der rechte Arm war so gut wie zerstört. Das Schwierige war, mein Atem ging sehr stoßweise. Und der Arzt sagte, solange du so atmest, kann ich dich nicht in Narkose versetzen und den Arm so versorgen, dass du transportfähig bist. Ich habe aber die Atmung nicht in Griff bekommen. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Der Freund, der mir diesen Psalm geschickt hat, war dabei in Aleppo. Er ist ein sehr gläubiger Mensch und fing an, das Vaterunser zu beten.

In dem Psalm heißt es: „Als mir Angst war, rief ich den Herrn an und schrie zu meinem Gott. Da erhörte er meine Stimme von seinem Tempel und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren.“ Diese Worte und das Vaterunser, das mehrere Menschen um ihn herum sprachen, hätten ihn beruhigt und eine „therapeutische Funktion“ gehabt. So habe er trotz einer schweren Verletzung wieder gleichmäßig atmen können, berichtet Armbruster.

Das Christentum spiele in seinem Leben eine wichtige Rolle, „aber mehr als Ethik, denn als Glaube“. Christliche Ethik spiegele sich in der Nächstenliebe sowie in der Achtung und dem Respekt vor Menschen wider.

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Jesus und die Nichtjuden

Montag, 18. Januar, 14.00 bis 14.50 Uhr, Hanspeter Obrist und Cornelia Rebholz

Mit dem Erstarken der messianischen Bewegung vor rund 50 Jahren entstand ein neuer Fokus auf Jesus als Jude. Es sind damit neue Fragen entstanden. Was bedeutet die messianische Bewegung heute für uns?

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