Europa verändert sich

In Europa etablieren sich Subkulturen. Nicht mehr für alle gelten die gleichen Rechte.

Die französische Generaldirektion für innere Sicherheit hat 150 Bezirke kartiert, die sich im «Besitz» einer Gruppe befinden: Viertel und Enklaven, in denen islamische Fundamentalisten das Sagen haben.

In Schweden gibt es 60 ‚Risikogebiete‘. «Belgien wird arabisch werden», schreibt die Journalistin Fawzia Zouari in der Zeitung «Jeune Afrique». «Muslime, die Gewinner des demografischen Wandels», titelte die deutsche Tageszeitung «Die Welt» bereits vor mehreren Jahren.

In Dänemark aufgewachsene Muslime haben einen größeren Wunsch nach religiösen Sonderregelungen für Muslime, wie neue Forschungsergebnisse zeigen.

Die westliche Sichtweise von Religion und Kultur basiert auf einer naiven Vorstellung, dass Religion, weil sie uns nicht mehr viel bedeutet, auch anderen nicht viel bedeutet, schreibt Pia Kjærsgaard.

Laut einer Studie von 2014 unter marokkanischen und türkischen Muslimen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich und Schweden waren 75 % der Meinung, dass es nur eine mögliche Interpretation des Korans gibt, und 65 % gaben an, dass ihnen die Scharia wichtiger sei als die Gesetze des Landes, in dem sie leben.

Im Gegensatz zur wachsenden Religiosität der Muslime in Europa werden die Christen weniger religiös.

Wie gelingt das Zusammenleben?

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In Marokko wachsen die christlichen Kirchen

Im muslimisch geprägten Marokko füllen sich die christlichen Kirchen. Wie ein Beitrag des Deutschlandfunk zeigt, sind dafür die Christen aus den übrigen Teilen Afrikas verantwortlich.

„Eine Sonntagsmesse mit bis zu 500 Gläubigen ist nicht mehr außergewöhnlich. In Casablanca waren es vor der Pandemie sogar bis zu 800 Gottesdienstbesucher“, sagt Cristóbal Kardinal López Romero.

Für die Menschen seien die Gottesdienste nicht nur ein Ort, um Gott zu feiern und gemeinsam zu beten, sondern auch um Freunde zu treffen oder neue Menschen kennenzulernen.

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Juden und Christen im Gespräch über die Bibel

Das jüdische Schriftverständnis

Dienstag, 18. Januar, 20.15 Uhr, Radio Maria Schweiz

Mit Dr. Richard Breslauer und Hanspeter Obrist

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321 – Nachweis jüdischen Lebens in Köln

Mit einem allgemeinen Gesetz erlauben wir allen Stadträten, Juden in den Rat zu berufen“, heißt es in dem Erlass des römischen Kaisers Konstantin, der auf den 11. Dezember 321 datiert ist.

Das Dokument ist der einzige Beweis, dass im antiken Köln – und nördlich der Alpen – Juden gelebt haben.

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Das geheimnisvolle Aleph-Tav

William H. Sanford und Chuck Missler verbreiten die Ansicht, dass hinter dem hebräischen Aleph-Tav-Zeichen ein Hinweis auf Jesus steht. Die Kombination Aleph-Tav beinhalte Y’shua haMashiach (Jesus der Messias). Zu diesem Schluss kommen sie, weil Jesus in Offenbarung 1,8 sagt, er sei das Alpha und das Omega (der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet). In Offenbarung 21,6 wird das auch noch mit der Aussage kombiniert, dass Jesus der Anfang und das Ende sei. Im hebräischen Alphabet sind das Aleph und das Tav die ersten und letzten Buchstaben.

Hinter dieser Interpretation steht eine kabbalistische Auslegung der Bibel. In der Kabbala sucht man hinter dem eigentlichen Text geheime Botschaften. Es ist ein Suchen nach etwas, was der Text so nicht sagt. Der Fokus unseres Bibellesens sollte aber der Inhalt des Textes sein.

Der eigentliche Sinn des Aleph-Tav-Zeichens ist eine grammatikalische Funktion.

Aus einer Spekulation heraus neue theologische Aussagen zu bilden, geht am eigentlichen Sinn vorbei, dass uns in Jesus der begegnet, der Anfang und Ende ist. 


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Christliche Fake-News im Koran

Die angeblichen Neuoffenbarungen im Koran entpuppen sich als christlich apokryphische Fantasien.

Der Koran lehrt in Sure 19, dass Jesus in der Wüste unter einer Palme geboren wurde und dass das Jesuskind von Anfang an spricht. In Sure 3 erschafft Jesus Vögel.

Die erste Geschichte entspricht einem Bericht des Pseudo-Matthäus.

Eine andere Säuglingserzählung aus dem Koran lehrt, dass Maria das Kind nicht lange nach der Geburt ihrem Volk präsentiert und dann der neugeborene Jesus zur Überraschung aller zu ihnen spricht. Sie stammt aus dem arabischen Evangelium der Kindheit des Erretters.

Ein dritter Bericht im Koran (Sure 3,49) berichtet, dass Jesus Vögel aus Lehm machte und sie dann zum Leben erweckte. Diese Geschichte stammt aus einem anderen apokryphischen Werk, dem Thomasevangelium.

Der Koran bestätigt trotz allem die jungfräuliche Geburt Christi (Sure 19,16-21; 3,37-45). Der Koran bestätigt auch, dass Christus Wunder vollbracht hat (Sure 3,37-45; 43,63-65). Der Koran bestätigt weiter das Prophetentum Christi (Sure 19,29-31 und dass Christus nicht tot ist, sondern von Gott in den Himmel erhoben wurde (Sure 4,158; 19,33). Zudem bestätigen die Berichte des Korans indirekt die Göttlichkeit Jesu: Da Jesus als Säugling sprechen kann, ist er auch eine göttliche Inkarnation. Auch die Erschaffung der Vögel stellen ihn als Schöpfer dar.

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SIGD-FEST DER ÄTHIOPISCHE JUDEN

2021: Mittwoch 3. November abends bis Donnerstag 4. November  Sonnenuntergang

Sigd ist ein Feiertag der äthiopischen jüdischen Gemeinde, bekannt als „Beta Israel“.

An Sigd beten die äthiopischen Juden zu Gott und bitten darum, sie nach Zion zurückzubringen. Die äthiopische Gemeinschaft macht – zusätzlich zur individuellen Selbstuntersuchung während Jom Kippurs – eine gemeinschaftliche Prüfung, um würdig zu sein, aus dem Exil nach Jerusalem zurückzukehren.

Da die meisten Mitglieder der äthiopisch-jüdischen Gemeinschaft Aliyah zum Staat Israel gemacht haben, reisen Mitglieder der Gemeinschaft während Sigd nach Jerusalem und besuchen die Klagemauer und feiern an der Goldmann Promenade.

Sigd symbolisiert die Annahme der Thora. Zusätzlich vereint es das Beta Israel (Äthiopische Gemeinschaft) und verhinderte die Gebote und Traditionen während der Verfolgung aufzugeben.

Sie ließen sich von Buch Nehemia und Esra inspirieren, indem sie das „Buch des Gesetzes des Mose“ vor der Versammlung Israels präsentierten, nachdem es ihnen während des babylonischen Exils verloren gegangen war.

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Östliche Religionen im Trend

Woran liegt es, dass die östlichen Religionen in Deutschland im Trend liegen, während die Kirchen leer sind?

Gebetshaus-Gründer Johannes Hartl vermutet, dass das daran liegt, dass unter anderem der Buddhismus mit Achtsamkeit, Loslassen und innerer Gelassenheit in Verbindung gebracht würden. Das Christentum hingegen würde mit Leistung und Lehre assoziiert.

Das Christentum ist mystischer, als viele annehmen. Beim himmlischen Vater kann man auftanken. Jesus sagte: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken … ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele“ (Matthäus 11,28-29).

„Die Krise des Glaubens ist im Grunde eine Krise des geistlichen Lebens“, sagt der Passauer Bischof Stefan Oster. Ein substanzielles Gebetsleben sei bei den einzelnen Gläubigen nicht so häufig.

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Jüdische Messias-Erwartung

Rabbiner Raphael Evers schreibt:

Wir erleben eine langsame Entwicklung, in der die Menschheit allmählich auf das messianische Friedensreich vorbereitet wird.

Nach der talmudischen Tradition wird diese Welt, wie wir sie kennen, 6000 Jahre andauern.

Nach dem Talmud waren die ersten 2000 Jahre der Welt ein geistiges Chaos, eine Zeit ohne jegliches Bewusstsein für die Tora.

Abraham begann das Wissen über die Tora zu verbreiten. Die zweite Periode von 2000 Jahren war die Periode, in der die Tora ausgearbeitet und schließlich die mündliche Lehre (der Talmud und die Essenz des Judentums) niedergeschrieben wurde.

Die letzten 2000 der 6000 Jahre wird die Ära des Messias genannt. Was ich im Moment sehe, ist eine langsame Evolution. Nach jüdischen Quellen ist die erste Phase der Erlösung die Wiederherstellung der davidischen Herrschaft. Die zweite Phase ist die endgültige Verwirklichung des vollkommenen Weltfriedens unter G’ttes Inspiration und Führung, mit dem Maschiach als Herrscher hier auf Erden.

Derjenige, dem es gelingt, die messianischen Erwartungen zu erfüllen, ist der wahre Maschiach. Das Christentum hat den messianischen Scheck vor zwei Jahrtausenden eingelöst.

Es gab zwei Jahrtausende der völligen Verderbtheit und Dunkelheit. Dann folgten zwei Jahrtausende der Tora – die Zeit, in der wir uns langsam auf die messianische Zeit vorbereiten.

 

Einige Anmerkungen:

Die jüdische Messias-Erwartung hat ihre Quelle im Talmud, welcher nach und in Reaktion auf die Botschaft von Jesus entstanden ist.

Der Messias Ben Josef und Ben David drückt sich im christlichen Glauben in Jesus dem leidenden Gottesknecht (Jesaja 53) und Jesus dem wiederkommenden Herrn aus. Jesus hat gelehrt, dass er wiederkommen wird und damit in der jüdischen Bibel (Tenach) nicht zwei Personen gemeint sind

Auch Christen bereiten sich auf eine messianische Zeit vor. Der Unterschied liegt in einer persönlichen Erlösung aus alten Gebundenheiten und einer Erneuerung durch den Heiligen Geist. Die Gegenwart Gottes (Schechina) ist für alle Menschen überall erlebbar, wenn sie sich auf den Messias Ben Josef, den leidenden Gottesknecht Jesus, einlassen.

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Die Kirche ist kein Sozialprogramm

Die Kirche ist kein „Sozialprogramm“ sondern Ort der Verkündigung des Evangeliums: Das hat Papst Franziskus mit drastischen Worten Europas Bischöfen am Donnerstag, 23.9.21, ans Herz gelegt.

Er forderte auf, die Freude an der Begegnung mit Jesus den Menschen nahezubringen.

„Fühlen wir uns wohl, weil unser Leben so weitergeht wie bisher, oder sind wir beunruhigt, wenn wir sehen, dass so viele unserer Brüder und Schwestern von der Freude Jesu weit entfernt sind?“

Papst Franziskus warnte auch davor, den Glauben als „ein Relikt der Vergangenheit“ zu sehen. Das passiere, wenn die Menschen Jesus nicht in ihrem eigenen Leben am Werk gesehen haben.

Papst Franziskus zufolge „bittet uns Jesus nicht, Argumente für Gott vorzubringen, sondern ihn durch unser Leben zu zeigen.“

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