Die Nacht der Himmelfahrt Mohammeds

27. Tag vom Monat Radschab: 2018: Freitag 13. April (Beginnt am Vorabend, also Donnerstag)

In der vorangehenden Nacht erinnern sich Muslime an die nächtliche Himmelfahrt Mohammeds. Die Himmelfahrt ist im Koran nicht eindeutig erwähnt.

Spannend ist auch, dass in der Erzählung das Tier an die Tür der Moschee gebunden wird. In Jerusalem wird aber ein Loch an der Südwestecke der Mauer als Ort angegeben.

Interessant ist auch, dass zur Zeit Mohammeds auf dem Tempelplatz nur die Ruine der Marienkirche war. Die al-Aqsa-Moschee wurde 79 Jahre nach dem Tod vom Propheten und rund 20 Jahre nach dem Felsendom durch Abd el-Walid (705-715) im Jahre 711 erstellt.

Fragen wirft auch auf, warum Mose im Himmel weint, weil ein anderer Prophet mehr Leute in den Himmel bringt, anstatt sich darüber zu freuen.

An arabischen Schulen in Israel gibt es am Tag der Nachtreise schulfrei, ansonsten ist es aber ein ganz normaler Tag. In Jerusalem gibt es noch eine Besonderheit Die Süßigkeit „Muschabbak“, das geflochtene rotgelbe Zuckerwerk, gibt es neben dem „Prophetengeburtstag“ nur zur „Nachtreise“ zu kaufen.

Weil Mohammed von Jerusalem die Welt umrundet hat, sollen die „Halbmonde“ auf der Al Aksa Moschee und dem Felsendom und dem kleinen Nebengebäude geschlossen sein.

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Was wir aus dem Holocaust lernen sollten

Yom HaSchoah: 2018, beginnt mit Sonnenuntergang Mittwoch 11. April

Dennis Prager, ein jüdischer Autor aus Los Angeles, zeigte einen völlig neuen Ansatz auf, über den Holocaust nachzudenken, als er anlässlich der Holocaust-Konferenz 1991 in Berlin schrieb:

„Im Judentum aber kann man nicht im Namen eines anderen vergeben. Nur derjenige, der verletzt wurde, kann vergeben. Wenn jemand meinem Freund etwas Böses zufügt, darf nicht etwa ich an seiner Stelle dem Übeltäter verzeihen. Deshalb kann kein Jude den Deutschen im Namen der von den Nazis Ermordeten vergeben. … Das wirkliche Thema lautet: Was haben wir aus dem Holocaust gelernt?

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Der Herr ist wahrhaftig auferstanden – Ostern

Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat Gottes.

Das leere Grab wurde am „ersten Tag der Woche“ (=Sonntag) von Maria Magdalena entdeckt.

Jesus kündete in Matthäus 12,40 an: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.“ (Erste Nacht im Gefängnis, erster Tag Kreuzigung und Grablegung, zweite Nacht und Tag im Grab, dritte Nacht und ein Teil vom dritten Tag im Grab).

Eine ganze Reihe von Fakten sprechen dafür, dass die Auferstehung von Jesus wirklich stattgefunden hat …

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Karfreitag

Jesus ist das Lamm Gottes (Johannes 1,29), das uns vor dem Gericht Gottes errettet (Passah – vorüberziehen lässt) und uns von der Sklaverei der Sünde befreit. Mit dem Tod von Jesus wurde das Passahfest erfüllt (Jes. 53; Joh. 1,29.35.36).

Im jüdischen Talmud heißt es: «Die Sühne erfolgt nur durch das Blut» und in 3. Mose 17,11: «Das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.»

Wenn man die Konsequenzen eines Lebens ohne Gott anerkennt, indem man den stellvertretenden Tod von Jesus am Kreuz für sich in Anspruch nimmt, wendet man sich Gott zu und wird als sein Kind angenommen (Johannes 1,12; 3,16).

I.N.R.I ist die Abkürzung des lateinischen Satzes “Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum”, was soviel wie “Jesus von Nazareth, König der Juden” bedeutet. Der Rechtsgrund der Verurteilung bzw. die öffentliche Bekanntgabe der Schuld war damals ein römischer Brauch.

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Pessach / Passah – Die Befreiung

Freitagabend 30. März bis Dienstag 10. April 2018

Passah (vorübergehen) ist das erste von Gott verordnete Fest im ersten Monat des biblischen Kalenders (14. Nissan).

Beim Passah wird an den Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens, aus dem Tod in die Freiheit und in das Leben mit Gott gedacht. Das Passahfest ist der Geburtstag von Israel als Nation.

Als Jesus seinen Jüngern das Abendmahl gab, nahm er die vorher gebrochene Matze (Afikomen) und den Becher der Erlösung und bezeichnete sie als seinen Leib und sein Blut. Er setzte damit den Neuen Bund ein.

Mit dem Tod Jesu wurde das Passahfest erfüllt (Jes. 53; Joh. 1,29.35.36). Bis ins 4. Jahrhundert feierten die Christen Karfreitag und Ostern zur Zeit des Passahfestes, ein Brauch, dem von der Synode in Nizäa im Jahr 325 ein Ende gemacht wurde.

Am Tag nach dem Schabbat (am Sonntag), während des Festes der ungesäuerten Brote, werden die ersten Früchte der Gersten- oder Getreideernte Gott dargebracht. Es ist ein Urbild der Auferstehung Jesu als «Erstling» aus den Toten (1. Kor. 15,20-23) und fand in der Auferstehung Jesu (am Sonntag) seine Erfüllung.

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Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich auch unter dem Namen Mariä Lichtmess.
 
Die Propheten Simeon und Hanna erkennen Jesus als den verheißenen Messias, als er von seinen Eltern in den Tempel gebracht worden war. Sie preisen ihn als Retter und als das „Licht der Welt“.
 
Maria und Josef hatten eine Bestätigungen über die Besonderheit von Jesus erhalten durch die Engel, Elisabeth, die Hirten, Simeon und Hanna und dann noch durch die Weisen. Gott bestätigt, wenn er uns auf einen besonderen Weg schickt.
 
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Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Mittwoch 31.1.2018
 
Die jüdische Tradition kennt unterschiedliche Jahresanfänge.
 
«TU BiSchvat» ist nicht in der Bibel geboten und wird auch im Talmud kaum erwähnt. Im ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wählte die Gelehrtenschule «Bet Hillel» den 15. Schvat als «Neujahr der Bäume», um festlegen zu können welche Früchte zum Zehnten von welchem Jahr gehören.
 
Heute pflanzen in Israel die Kinder an diesem Tag Bäume.
 
Schon Mose hatte in der Wüste das Gebot gegeben: «Wenn ihr in das Land kommt, sollt ihr allerlei Bäume pflanzen!» (3. Mose 19,23).
 
Paulus gebrauchte das ausdrucksstarke Bild vom Ölbaum, um die Beziehung zwischen nichtjüdischen und jüdischen Gemeinden zu illustrieren (Römer 11,17-21). Er sprach davon, dass die Nichtjuden durch den Messias wie Zweige in die Verheißungs- und Heilslinie Israels eingepfropft sind. Menschlich gesehen ist dieses Konzept kontraproduktiv. Niemand pfropft einen unedlen Zweig in einen edlen Baum, sondern wir tun das Umgekehrte. Hier zeigt sich die göttlich Dimension. Gott segnet und gebraucht jeden in seinem Reich, der sich seiner Hand anvertraut. Für ihn gibt es keine unbrauchbaren Zweige. Es ist Gnade und nicht unser Verdienst. Jeder, der sich dem himmlischen Gärtner anvertraut, kann aus der Kraftquelle Gottes leben.
 
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