Jesus und die Nichtjuden

Montag, 18. Januar, 14.00 bis 14.50 Uhr, Hanspeter Obrist und Cornelia Rebholz

Mit dem Erstarken der messianischen Bewegung vor rund 50 Jahren entstand ein neuer Fokus auf Jesus als Jude. Es sind damit neue Fragen entstanden. Was bedeutet die messianische Bewegung heute für uns?

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Was treibt Muslime in den Terror?

Gewalt ist eine Folge des Schwarz-Weiß-Denkens. Da wo die friedliche Toleranz versagt, eskaliert die Situation. Jesus hat mit der Aufforderung, die Feinde zu lieben, äußerste Toleranz gefordert.

In Frankreich gibt es über die Ursachen des Terrors seit vielen Jahren eine Debatte. Der 65-jährige Gilles Kepel sagt: Der Terror ist eine Folge der Radikalisierung des Islams. Der 71-jährige Olivier Roy meint: Der Terror ist Ausdruck einer Islamisierung von gewaltbereitem Radikalismus.

Vielleicht ist es nicht ein entweder oder, sondern ein sowohl als auch. Toleranz ist nicht die Dominanz einer Meinung, sondern das Aushalten unterschiedlicher Meinungen.

Nach Roy begünstigt der militante Laizismus der Französischen Republik Terror, indem er alles Religiöse in den privaten Bereich und in die Hinterhöfe verbannt. Religion wird zum revolutionären Angebot.

Nur wenn wir einen Weg finden uns gegenseitig zu respektieren, wird man eine Atmosphäre der gegenseitigen Toleranz schaffen. Religiöse Gewalt wird nicht verschwinden, doch die Frage ist, welches Podium wir ihr geben. Wenn Toleranz im Fokus steht, entzieht man der Radikalität den Boden.

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Muslim träumt vom Kreuz

von Zeenat, Marokko

Ich lerne gern neue Sprachen. 2011 wollte ich Russisch lernen und ging auf eine Website, um mich für das Online-Lernen zu registrieren. Auf dieser Website fand ich eine Anzeige, auf die ich klicken konnte, um Gottes Plan für mein Leben zu erfahren. Ich klickte auf die Schaltfläche, füllte das Formular aus und erhielt eine herunterladbare Version des Matthäusevangeliums. Zu dieser Zeit wurde ich von anderen Dingen abgelenkt und vergaß sie.

Einen Monat später funktionierte mein Internet nicht mehr. Da erinnerte ich mich daran, was ich heruntergeladen hatte und begann das Matthäusevangelium zu lesen. Als ich zum Abschnitt mit der Bergpredigt kam, entstanden in mir viele Fragen. Was ich vom Christentum wusste, beruhte ausschließlich auf dem, was mir als Muslim beigebracht worden war. Ich dachte, dass Christen glaubten, alles (Trinken, Sex usw.) sei jederzeit zulässig. Ich wusste nicht, dass Christen glauben, dass Jesus Gott in menschlicher Form ist und dass Jesus der Messias ist. Ich suchte nach der E-Mail-Adresse mit dem Link zum Herunterladen des Matthäusevangeliums und schrieb ihnen meine Fragen.

Ich hatte nun Antworten, doch sie waren das Gegenteil von dem, was mir beigebracht worden war. Ich betete weiterhin die islamischen Gebete, doch zugleich las ich auch die Bibel. Um dafür zu büßen, las ich auch wieder den Koran. Eine Nacht vor dem Schlafengehen bat ich Gott, mir seine wahre Identität zu zeigen.

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Die Jesus-Bewegung verbreitet sich durch Verfolgung

Nicht durch Planung und Strategie, sondern aufgrund von Verfolgung breitet sich die Jesus-Bewegung in der Apostelgeschichte aus.

Viele denken, dass Verfolgung die Kirche zerstört, aber sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart nutzt Gott Verfolgung und Katastrophen, um durch die Kirche Hoffnung und Rettung zu verbreiten. Viele Andersgläubige kommen zum christlichen Glauben, weil sie Liebe, Vergebung und Erbarmen erfahren.

Die erste Gemeinde fand im Blick auf die Größe Gottes neuen Mut. Durch Psalm 2 erkannten sie: Gegenwind ist normal. Deshalb bitten sie nicht darum, dass der Gegenwind aufhört, sondern dass sie sich davon nicht einschüchtern lassen und ohne Hemmungen weiter davon erzählen, dass Jesus den Tod überwunden hat. Gottes Antwort auf ihre Bitte ist, dass er ihnen eine neue Fülle des Heiligen Geistes schenkt.

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Der Weihnachtsstern 2020

Am 21. Dezember 2020 kommt es zu einer ungewöhnlichen Planetenkonstellation am Himmel. Sie soll am Abend des 21. Dezember genau um 19.21 Uhr MEZ sein.

An den späten Abendstunden wird eine sogenannten Jupiter-Saturn-Konjunktion geben. Das heißt, dass sich beide Planeten am Himmel annähern, nur mehr 0,1 Grad voneinander entfernt sind und damit scheinbar zu „einem hellen Stern“ verschmelzen.

Das Besondere daran ist, dass sich zuletzt im Jahr 1623 die beiden Planeten so nahe kamen wie 2020.

Man sieht das Ereignis um den 21. Dezember am südwestlichen Himmel, am besten mit einem Fernglas. Es ist jedoch sehr tief am Horizont und so sollte kein Berg oder Hügel im Wege stehen. Jetzt stehen die Planeten noch höher am Nachthimmel, sind aber noch nicht so nahe beieinander.

Auffallend in der Weihnachtsgeschichte ist, dass nur die Sterndeuter vom Stern wussten, die Leute in Jerusalem nicht. Das weist darauf hin, dass es etwas mit Sternenkonstellation zu tun hat.

Mit dem Saturn verbanden die Sterndeuter aus Babylonien das Volk Israel. Der Jupiter galt als Königsplanet. Und das Sternbild Fische, in dem sich die beiden Planeten für irdische Betrachter begegneten, symbolisierte das heutige Land Israel. Dort also war ein neuer König der Juden geboren.

Wenn die Weisen aus dem Morgenland, aus Babylonien, nach dem ersten Zusammentreffen von Jupiter und Saturn im April 7 v.Chr. aufgebrochen waren, dann könnten sie bei den weiteren Begegnungen der beiden Planeten im September und Dezember 7 v.Chr. gerade an ihrem Ziel angekommen sein.

Die Geschichte klingt plausibel. Es ist gut möglich, dass sich hinter dem Stern von Bethlehem die dreifache Konjunktion von Jupiter und Saturn aus dem Jahr 7 v. Chr. verbirgt.

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Wie ist Gott für dich?

Hallo Ibrahim

Du hast mich gefragt, wer Gott für mich sei. – Nun, ich kann dir so antworten: Jeder Mensch erlebt Gott unterschiedlich. In der Bibel entdecke ich, dass Gott mich liebt, weil ich bin. Deshalb spricht die Bibel auch davon, dass Gott seine Feinde liebt (Römer 5,10) – nicht weil sie Feinde sind, sondern weil sie Menschen sind, die er geschaffen hat und er mit ihnen in Kontakt sein will.

Ich erlebe, dass Gott sich für mich interessiert. Ihm ist es nicht egal, was mit mir passiert. Deshalb ist er auch bereit, für meine Verfehlungen zu bezahlen, wenn ich mich nicht mehr von ihm abwende, sondern mich ihm zuwende.

Er möchte, dass ich Zeit mit ihm verbringe; er möchte mir das Schöne auf dieser Welt zeigen. Er freut sich, wenn ich mich für ihn interessiere und ihn liebe, weil es ihn gibt – unabhängig davon, ob ich sein Handeln gerade erkenne.

Gott möchte, dass ich ihm sage, was mich freut, mich bewegt. Er möchte, dass ich ihm vertraue, ihm Entscheidungen überlasse und wahrnehme, wie vielfältig er reagiert.

Der Gott der Bibel verpflichtet sich auf sein Wort. Er ändert seine Aussagen nicht und hält, was er verspricht.

Den Unterschied zwischen Allah und dem Gott der Christen beschreibt Isma’il al Faruqi in Christian Mission and Islamic Da’wah (The Islamic Foundation, 1982, Seite 47-48) so:

Allah offenbart nur seinen Willen … Allah offenbart sich niemandem … das ist der große Unterschied zwischen Christentum und Islam.“

So wie ich das verstehe, ist es im Islam wichtig, Allahs Anweisungen zu gehorchen, um ins Paradies zu gelangen. Allah selbst aber ist im siebten Himmel hinter dem Lotusbaum und nur Mohammed konnte gemäß der Tradition mit ihm direkt sprechen.

So wie ich Sure 17,15 verstehe, muss der Muslim selbst für sich sorgen: „Wenn sich einer rechtleiten lässt, tut er das zu seinem eigenen Vorteil, und wenn einer irregeht, zu seinem eignen Nachteil. Und keiner wird die Last eines anderen tragen.“

Oder wie es in Sure 18,17 steht: „Wen Gott recht leitet, der ist (in Wahrheit) recht geleitet. Für denjenigen aber, den er irreführt, wirst du keinen Freund finden, der ihn auf den rechten Weg bringen würde.“

So wie Christen Gott wahrnehmen, sucht Gott den Kontakt zu uns Menschen und ist an einem lebhaften Austausch interessiert.

Ganz am Anfang in der Bibel steht in 1.Mose 3,8-9: „Da versteckten sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht Gottes, des HERRN, … 9 Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?

Herzliche Grüße

Johannes

Was hättest du auf die Frage geantwortet?

Welche Frage aus muslimischer Sicht beschäftigt dich?

 

 

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Advents-Impulse

Montag, 7. Dezember, 18.30 Uhr, Die Sehnsucht nach einem Messias. Wir feiern die Geburt von Jesus Christus. Christus bedeutet Messias. Also Jesus unser Messias wird geboren. Doch woher kommt eigentlich die Idee eines Messias? Radio Maria Schweiz

Dienstag, 8. Dezember, 18.30 Uhr, Die Voraussagen für Jesus bei den Propheten. Manche Verse haben wir an Weihnachten sicher schon gehört, doch was ist das Besondere? Radio Maria Schweiz

Mittwoch 9. Dezember, 18.30 Uhr, Muslime und Weihnachten geht das? Die Geburt von Jesus im Koran und der Bibel. Spannende Beobachtungen und Aussagen zu Weihnachten. Radio Maria Schweiz

Donnerstag, 10. Dezember, 18.30 Uhr, Warum kommen die Engel ausgerechnet zu den Hirten? Radio Maria Schweiz

Freitag, 11. Dezember, 18.30 Uhr, Was für ein Stern hat die Weisen dazu gebracht nach Israel zu reisen? Ist es die Stern-Erscheinung, die wir in diesem Jahr um den 21. Dezember sehen können? Radio Maria Schweiz

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Die Sehnsucht nach einem Messias

Die Sehnsucht nach besonders begnadeten Persönlichkeiten, die uns von den Übeln dieser Welt erlösen und in ein „verheißenes Land“ oder ein „goldenes Zeitalter“ führen, ist ein uraltes Bedürfnis des Menschen. Die Hoffnung auf einen göttlichen Messias (Gesalbten, Christus) hat religionsgeschichtlich seinen Ausgangspunkt im Judentum, wo es unzählige unterschiedliche Messiasgestalten gibt.

Der Ursprung des messianischen Begriffs stammt aus 3. Mose 4,3. Dort bezieht sich der Begriff auf den gesalbten Priester. Das gleiche Wort wird später auch für Könige und Propheten verwendet.

In der rabbinischen Literatur entwickelten sich zwei Messiasgestalten: den Messias Ben Josef und den Messias Ben David.

Zur Zeit von Jesus gab es unterschiedliche Messiaserwartungen.

Das Heil wurde von Anfang an nicht in einer heilen Welt in Israel gesehen, sondern in der Überwindung des Bösen.

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Die Geburt von Jesus für Muslime

Das was Isa (Jesus) im Koran ausmacht, ist Gottes Geist. Jesus ist das Wort Gottes (Sure 4,171).

Wenn wir die Unterschiede kennen, können wir verständlicher über Jesus reden.

Im Koran wird Jesus als Sohn der Maria bezeichnet. Damit grenzt man sich ab gegen den Begriff Sohn Gottes. Obwohl auch im Koran Gottes Geist der Ursprung von Jesus ist.

Im Neuen Testament tritt Jesus nicht wie ein Prophet auf, sondern er spricht als Sohn Gottes. Er sagt nicht: „Gott sagt zu euch“, sondern „Ich sage euch“.

Auch die Geschichte über die Geburt von Jesus im Koran hat andere Aspekte. Damit wir diese besser einordnen können, ist es hilfreich einmal die islamische Weihnachtsgeschichte zu hören. weiterlesen →  https://www.obrist-impulse.net/die-muslimische-geschichte-der-geburt-von-jesus

Viele Muslime wissen nicht, dass Isa der Jesus der Christen ist. Im Koran wird mehr über Isa / Jesus gesprochen als über Mohammed. Der Koran spricht positiv von Jesus, auch wenn der Koran Jesus anders interpretiert.

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Seit wann gibt es den Adventskalender mit 24 Türchen?

Seit ca. 1920 erschienen die ersten Kalender mit Türchen zum Öffnen auf den Markt, so wie wir sie heute kennen.

Gerhard Lang verwendete 1903 farbenprächtige Zeichnungen, die ausgeschnitten und auf einen Pappkarton geklebt werden konnten.

Der 2. Weltkrieg setzte dem Höhenflug des Weihnachtskalenders ein jähes Ende. Die Herstellung der traditionellen Adventskalender wurde verboten.

Flächendeckend beliebt wurde der Adventskalender ab den 1950er Jahren, als er zum Massenartikel und dementsprechend preisgünstig angeboten wurde.

Der weltgrößte freistehende Adventskalender mit 857 m² steht in Leipzig im Böttchergässchen. Die Kalendertüren sind drei mal zwei Meter groß und werden täglich geöffnet.

https://www.obrist-impulse.net/24-tuerchen

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