Jom Kippur 2019

Jom Kippur 2019 beginnt am Abend vom Dienstag, 8. Oktober und endet am Abend vom Mittwoch, 9. Oktober.

In der rabbinischen Lehre wird über den Jom Kippur gesagt: «Sünden zwischen Menschen und Gott sühnt der Jom Kippur, Sünden zwischen den Menschen sühnt er nicht.» Es ist ein Tag, an dem es einzig um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch geht.

Jom Kippur ist der strengste Fastentag im jüdischen Jahr.

Im Morgengottesdienst kommt Jesaja 58 zur Sprache, wo die eigentliche, von Gott gewollte Bedeutung des Fastens aufgezeigt wird. In den Zusatzlesungen geht es um die Einsetzung des Versöhnungstages für Israel und den hohepriesterlichen Dienst in der Stiftshütte (3. Mose 16). Auf diese Weise wird in der jüdischen Gemeinde die Erinnerung an den Tempel und seinen Sühnedienst mit den Tieropfern wach gehalten. Es musste Leben geopfert werden, damit Gott Leben erhalten konnte. Es musste Blut vergossen werden, damit der Mensch und das Volk Israel wieder rein wurden von ihren Sünden (3. Mose 16,30).

An Stelle des dreimaligen Opferdienstes im Tempel trat im rabbinischen Judentum der dreimalige Gebetsdienst.

Einige ultra-orthodoxe Gemeinschaften schwingen am 9. Tischri ein Huhn über dem Kopf der Gläubigen. Dadurch sollen die Sünden auf das Opfertier übergehen, welches anschießend geschlachtet wird. Diese traditionelle „Kapparot“ (Sühne) Zeremonie zeigt das Bewusstsein, das für Vergebung der Sünden Blut fließen muss.

Jom Kippur endet mit der Vergebungshoffnung, aber nicht mit Vergebungsgewissheit.

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Rosch HaSchana – Jüdisches Neujahr – Tag des Schofarblasens

Sonntag 29. September 2019 beginnt nach Sonnenuntergang der Erew Rosch HaSchana vom jüdischen Jahr 5780.

Gemäß dem Midrasch Wajikra Raba ist Rosch HaSchana der Tag, an dem Gott den Menschen erschaffen hat. Auch soll an diesem Tag Josef aus dem Gefängnis entlassen worden sein, in dem er zwölf Jahre lang unschuldig eingesperrt war. Ebenso soll die Sklaverei in Ägypten an diesem Tag ein Ende gesetzt worden sein und so wurde Rosch HaSchana zum Tag des Beginns der Erlösung.

Nach der Babylonischen Gefangenschaft fanden vom 1.-10.Tischri die Versammlungen des Esra (Neh. 8,2) statt. So beginnen mit Rosch HaSchana zehn Bußtage, die am Abend des Jom Kippur (Versöhnungstag) enden. Nach rabbinischer Vorstellung wenden Umkehr, Gebet und Liebeswerke Gottes Gericht ab. So hofft der rabbinisch orientierte Jude, dass Reue und Wiedergutmachung Gott dazu bewegt, ihn wiederum für ein Jahr in das Buch des Lebens einzuschreiben.

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Glaube an Gott in Europa

Die Deutschen sind sich im Vergleich mit anderen europäischen Ländern anteilsmäßig am wenigsten sicher, dass Gott existiert: Nur 10 Prozent der Einwohner glauben mit absoluter Gewissheit an einen Gott.

24% sagen, sie besuchen mindestens monatlich Gottesdienste.

Das bedeutet, viele Gottesdienstbesucher sind sich nicht sicher, ob Gott mehr ist als ein hilfreicher Gedanke. Sie scheinen keine Gotteserfahrungen gemacht zu haben.

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Glaube im Angesicht des Leidens

Die Vorstellung von einem gütigen Gott, zerschellt bei vielen Menschen, wenn sie mit der leidvollen Dimension des Lebens konfrontiert werden. Aber kann der Atheismus vernünftigere und hilfreichere Antworten geben, um die Leiden der Welt zu bewältigen?

Könnte der Schlüssel nicht darin liegen, dass Gott anders gütig ist als wir es uns vorstellen?

Gott will nicht fern und unbegreifbar sein. Er möchte uns begegnen und helfen, Leid zu verarbeiten und zu bewältigen, um ein neues Ja zum Leben zu finden.

Weil die Liebe Gottes heilig und vollkommen ist, kann sie sich nicht mit Gewalt, Manipulation oder Zwang durchsetzen. Vielmehr setzt sie den Menschen frei, damit der aus freien Stücken Gott lieben und gegenüber ihm handeln kann.

In Jesus haben wir es mit einem Gott zu tun, der mit uns Menschen leidet (Hebräer 4,15, 5,7-9).

Gott war von Anfang an bereit, den möglichen Preis für die Freiheit, die er dem Menschen in Liebe gegeben hat, selbst zu bezahlen. Schalom (Friede) bedeutet: Es ist alles bezahlt.

Unter diesen Voraussetzungen steht Gott nicht länger auf der anderen Seite des Leides. Die Leidgeplagten entdecken, wie nah er ihnen ist. Wenn Gott die Leiden der Menschen teilt, dann kann er dafür nicht angeklagt werden. Denn der Gott im Leiden kann mich aus dem Leiden herauszuführen.

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Warum hängt Jesus am Kreuz?

Weihbischof Dominicus Meier aus Paderborn beobachtete einmal ein kleines Mädchen, das die Kirche bewunderte, unter dem Kreuz stehen blieb und seinen Papa fragte: „Warum hängt der da?“ So fragen sich viele auch heute, meinte der Weihbischof im Donaukurier vom 15.9.19. Etwa wegen der vielen Missstände? „Verlangt Gott ein Opfer, damit er die Menschen wieder lieben kann?“ „Nein“, betonte er,
 
„Gott gab seinen Sohn, weil er die Menschen liebt. Jesus musste nicht sterben, weil Gott ein Problem hatte.“ Das Problem liege bei den Menschen. Jesus komme nicht als Gewaltherrscher, er stellt sich „an die Seite der Gescheiterten und nimmt jeden von uns in seine weit geöffneten Arme“.
 
„Jesus, der Gekreuzigte, ist auch heute bereit, eine Brücke zu schlagen, er öffnet uns den Weg in unsere Heimat, zurück zu Gott.“ Und er schloss mit der Antwort auf die Frage des Mädchens: „Er hängt da, weil Gott dich liebt.“
 
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Messianische Juden – eine Herausforderung für Juden und Christen

Sendung mit Hanspeter Obrist und Anatoli Uschomirski, Montag, 16. September, 13.30 Uhr, Radio Maria Schweiz

Link zum Podcast der Sendungen im Radio Maria

Messianische Juden – eine Herausforderung für Juden und Christen

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Das islamische Neujahr

Das islamische Jahr 1441 n.H. beginnt am 1. September 2019 (Der Tag beginnt immer am Vorabend).

Die islamische Zeitrechnung beginnt an dem Tag, an dem der Prophet Mohammed mit seinen Anhängern von Mekka nach Medina ausgewandert ist. Der Tag der Auswanderung heißt Hidschra. Der Religionsstifter errichtete dort das erste islamische Gemein- und Staatswesen. Dieser Tag ist für Muslime ganz besonders wichtig, so dass der 16. Juli 622 n.Chr. als der Tag eins der muslimischen Zeitrechnung gilt.

Das islamische Jahr wird nach dem Mondkalender berechnet und zählt 354 Tage. Somit ist das Jahr 11 Tage kürzer als das gregorianische Jahr. Im Laufe der Zeit durchläuft das islamische Neujahr also alle zwölf Monate und nur alle 33 Jahre fällt das gleiche Datum auf den westlichen Kalender.

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