Pfingsten – Gottes Realität begegnen

Pfingsten ist die Geburtsstunde der Gemeinde.
 
So wie Gott dem Volk Israel damals bei der Gesetzgebung in der Wüste im Feuer erschien (2. Mose 19,18), so wurde Gottes neues Gesetz (Jeremia 31,31-33 / Hesekiel 36,26-27/ Römer 8,2) durch Feuerzungen an Schawuot in Jerusalem sichtbar.
 
Woran muss ein Jude deshalb gedacht haben? Wahrscheinlich an den Bundesschluss am Sinai, bei dem Gott die Zehn Gebote gab, da Schawuot mit diesem Ereignis in Verbindung gebracht wird.
 
Das Gesetz Gottes wurde in die Herzen der Menschen geschrieben (Jeremia 31,33; Hesekiel 36,26).
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Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich

Beginn mit Sonnenuntergang am Samstag 8. Juni und endet mit Anbruch der Nacht vom Sonntag in Israel und Montagabend außerhalb Israels.
 
An Schawuot werden auch die Erstlingsfrüchte Gott gegeben (2.Mose 23,16).
 
Nach rabbinischer Überlieferung empfing Israel am 50. Tag nach dem ersten Passah die Offenbarung der Tora am Sinai (Matan Torah). Durch die Gesetzgebung und den Bund, den das Volk mit Gott einging, wurden die Israeliten zu Gottes Volk.
 
An Schawuot wird auch das Buch Ruth in den Synagogen gelesen – also die Geschichte jener Frau, die als Nichtjüdin wegen ihrer Treue zu ihrer jüdischen Schwiegermutter, ihrer Liebe zum Volk Israel und durch die Heirat mit Boas ins Volk Gottes aufgenommen wurde. Ruth wurde sogar die Urgroßmutter von König David. Deshalb ist Schawuot auch das Fest der aufgenommenen Nichtjuden in Israel.
 
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Unterschiedliche Kulturen prägen unseren Alltag

Internationale Kontakte führen zu Konflikten mit den Norm-, Beziehungs- und Interpretations-Orientierungen, Montag, 3. Juni, Radio Maria mit Hanspeter Obrist und Laura Jacober

Link zu den Sendungen im Radio Maria https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

https://www.radiomaria.ch/podcast_download.php?file=201906031330.mp

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Die Nacht des Schicksals

2019: 31.Mai /1. Juni (26./27. Ramadan)
 
Die „Nacht der Bestimmung“ oder „Nacht des Schicksal“, zuweilen auch „Nacht der Macht“ genannt, ist die bedeutendste Nacht im islamischen Kalender und markiert die Nacht, in der das Schicksal des einzelnen Menschen verändert werden kann.
 
Lailat al Qadr, die „Nacht der Bestimmung“ gehört zu den Höhepunkten des Fastenmonats Ramadan und ist gleichzeitig die heiligste Nacht im islamischen Kalender. weiterlesen →
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Wenn Juden Jesus als ihren Messias entdecken

Sendung Radio Maria Mittwoch 29. Mai 2019 mit Jurek Schulz und Hanspeter Obrist
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Holocaust Gedenktag

beginnt mit dem Sonnenuntergang Mittwoch 1. Mai 2019
 
Was wir aus dem Holocaust lernen sollten
 
Dennis Prager, ein jüdischer Autor, zeigte einen völlig neuen Ansatz auf, über den Holocaust nachzudenken, als er anlässlich der Holocaust-Konferenz 1991 in Berlin schrieb: „Im Judentum aber kann man nicht im Namen eines anderen vergeben. Nur derjenige, der verletzt wurde, kann vergeben. Wenn jemand meinem Freund etwas Böses zufügt, darf nicht etwa ich an seiner Stelle dem Übeltäter verzeihen. Deshalb kann kein Jude den Deutschen im Namen der von den Nazis Ermordeten vergeben…. Das wirkliche Thema lautet: Was haben wir aus dem Holocaust gelernt?“
 
1. Menschliche Wesen sind im Grunde nicht gut.
 
2. Bildung und Kunst, zwei der angesehensten westlichen Werte sind, moralisch gesehen, gänzlich irrelevant.
 
3. Das Böse, das durch säkulare Ideologien in die Welt kam und kommt, lässt religiöse Untaten geradezu zwergenhaft erscheinen.
 
4. Die christliche Welt schwieg immer zum Bösen, auch wenn andere Christen litten. Der Holocaust ist eine viel größere Herausforderung für das Christentum als für das Judentum.
 
5. Gewaltlosigkeit schützt nicht vor Vernichtung
 
6. Der Schwächste wurde als Sündenbock angegriffen.
 
7. Nichts kann das Opfer der sechs Millionen wiedergutmachen. Aber wenn die richtigen Lehren daraus gezogen würden, wäre ihr Tod wenigstens nicht ganz ohne Sinn.
 
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Historiker behauptet: Jesus überlebte Kreuzigung – erntet dafür massive Kritik

Eine These des Historikers Johannes Fried in seinem Buch „Kein Tod auf Golgatha“ sorgt zu Ostern 2019 für Aufsehen und massive Kritik.
 
Johannes Fried, ein renommierter Historiker, meint Jesus habe scheintot die Kreuzigung überlebt. Neu ist diese Theorie nicht. Er meint, der Lanzenstoß war in Wirklichkeit kein Todesstoß. Es sei eine Entlastungspunktion gewesen, die die Atemnot des noch lebenden Jesus linderte. Joseph von Arimathäa und Nikodemus hätten dafür gesorgt, dass Jesus gesund gepflegt wurde und in den Osten fliehen konnte.
 
Alle biblischen Quellen, aber auch andere antike Berichte gingen vom Tod des jüdischen Rabbis aus. Johannes Frieds Theorie sei „Nonsens“ und eine „luftige Konstruktion, die keiner wissenschaftlichen Prüfung standhält“.
 
Ein beliebiges Detail für eine medizinische Diagnose aus den Evangelien herauszusuchen, den Kontext aber zu ignorieren, gilt nicht. Entweder stimmt alles oder nichts.
 
Wohin soll sich der Überlebende der Kreuzigung denn so sang- und klanglos abgesetzt haben?
 
Tatsächlich hatte die Lanze, die das Herz traf, zuvor die mit Flüssigkeit gefüllte Lunge durchbohrt. So ergossen sich Blut aus dem Herzvorhof und Lungenflüssigkeit (‘Wasser‘) aus der Lanzenwunde.
 
Hätten sie wirklich einen halbtoten, schwankenden, verletzten, der gerade eine Flucht überstand, als „göttlichen Herr“ und „Sieger über den Tod“ verehrt?
 
Es gibt absolut keine Berichte über das Leben Jesu nach seiner Kreuzigung in irgendwelchen Quellen – egal ob von Freunden oder Feinden.
 
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