Gottes Pluralität aus jüdischer Perspektive

Michael Wolffsohn stellt als jüdischer Denker in einem Beitrag vom 12.1.17 im Deutschlandfunk ungewöhnliche Thesen auf.

Klar ist, dass die Trinität – also die Einheit der Dreiheit (Vater, Sohn und Heiliger Geist) – eine christliche Erfindung sei. Dahinter stehe die Idee: „Gott ist in allem, Gott ist alles, er ist Schöpfer der Welt, er ist allgegenwärtig.“

Wenn man mit offenem Herzen und offenem Verstand an die biblischen Texte herangeht, habe man im Judentum im Grunde genommen das gleiche.

Das jesuanische Verständnis, der jesuanische Anspruch, Sohn Gottes zu sein, ist durchaus deckungsgleich mit jüdischen Vorstellungen, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist

Wo besteht dann der Unterschied der Vorstellung zwischen dem Heiligen Geist als ruach ha kordesh und dem Heiligen Geist im Christentum? Es gibt ihn nicht.

Der Grundgedanke ist: Gott ist vieles und zugleich einer.

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