Corpus Christi – Fronleichnamsfest

Mit dem Fronleichnamsfest (2017: Donnerstag 15. Juni) gedenkt die katholischen Kirche der leiblichen Gegenwart Jesu Christi (Realpraesenz) im Sakrament der Eucharistie.
 
Das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV. durch die Bulle Transiturus de hoc mundo zum Fest der katholischen Kirche erhoben.
 
Die Anregung zu der Schaffung dieses Festes geht auf eine Vision der heiliggesprochenen Augustinerchorfrau Juliana von Lüttich im Jahre 1209 zurück. Diese berichtete, sie habe in einer Vision den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das Kirchenjahr bedeute, der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarssakraments.
 
Das vierte Laterankonzil hatte 1215 die Wandlung der eucharistischen Gestalten mit der Transsubstantiationslehre präzisiert und zum Dogma erhoben.
 
Das Konzil von Trient (1545–1563) bestätigte das Fronleichnamsfest und wertete es zu einer gegenreformatorischen Demonstration auf.
 
In der orthodoxen Kirche ist die Verehrung und Anbetung vom Brot unbekannt.
 
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