Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Mittwoch 31.1.2018
 
Die jüdische Tradition kennt unterschiedliche Jahresanfänge.
 
«TU BiSchvat» ist nicht in der Bibel geboten und wird auch im Talmud kaum erwähnt. Im ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wählte die Gelehrtenschule «Bet Hillel» den 15. Schvat als «Neujahr der Bäume», um festlegen zu können welche Früchte zum Zehnten von welchem Jahr gehören.
 
Heute pflanzen in Israel die Kinder an diesem Tag Bäume.
 
Schon Mose hatte in der Wüste das Gebot gegeben: «Wenn ihr in das Land kommt, sollt ihr allerlei Bäume pflanzen!» (3. Mose 19,23).
 
Paulus gebrauchte das ausdrucksstarke Bild vom Ölbaum, um die Beziehung zwischen nichtjüdischen und jüdischen Gemeinden zu illustrieren (Römer 11,17-21). Er sprach davon, dass die Nichtjuden durch den Messias wie Zweige in die Verheißungs- und Heilslinie Israels eingepfropft sind. Menschlich gesehen ist dieses Konzept kontraproduktiv. Niemand pfropft einen unedlen Zweig in einen edlen Baum, sondern wir tun das Umgekehrte. Hier zeigt sich die göttlich Dimension. Gott segnet und gebraucht jeden in seinem Reich, der sich seiner Hand anvertraut. Für ihn gibt es keine unbrauchbaren Zweige. Es ist Gnade und nicht unser Verdienst. Jeder, der sich dem himmlischen Gärtner anvertraut, kann aus der Kraftquelle Gottes leben.
 
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