Das muslimische Aschura-Fest

10. Muharram / 2018: ab Abend vom 20. September

Mohammed schloss sich mit seinen Gefährten in Medina zunächst dem Aschura-Fest, dem Versöhnungstag der in Medina und dessen Umgebung sesshaften Juden an; man fastete an diesem Tag vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenuntergang des nächsten Tages und nicht, wie im Ramadan, nur den Tag über.

Der 9. Muharram ist auch ein Festtag schiitischer Asketen; am 10. Muharram gedenken die Schiiten des Märtyrertods von al-Husain, dem Sohn des ersten Imams Ali. Somit blieb das Fasten am Aschura-Fest sowohl für die Sunniten als auch für die Schiiten Bestandteil religiöser Praktiken aus unterschiedlichen Gründen.

Bei den Aleviten wird stets drei Tage später gefeiert, als bei den Schiiten. Nach ihrer Tradition strandete nach der Sintflut an diesem Tag Prophet Noah mit seiner Arche auf dem Berg Cudi. Er und seine gestrandeten Gefährten wollten ein Festessen kochen, um die Erlösung von der Sintflut zu feiern, aber sie hatten nur wenig Lebensmittel zur Verfügung, und so haben sie alles, was sie noch hatten, in einen Topf getan und daraus die Aschura-Suppe gekocht. Die Suppe beinhaltet viele unterschiedliche Zutaten, wie Bohnen, Sultaninen, Walnüsse, Feigen, Weizen, Orangen, Granatäpfel, Kichererbsen, Datteln und Pfirsiche, so dass sie einen Eigengeschmack beinhaltet. Dennoch scheint man alle Zutaten einzeln herausschmecken.

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