Sukkot – Das Laubhüttenfest

Als letztes der drei Wallfahrtsfeste (Beginn 2018: Sonntag-Abend 23. September).

Sukkot ist ein Erinnerungsfest an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten, an die erste Wohnung in Freiheit und die Versorgung durch Gott während der Wüstenwanderung.

Am siebten Tag bei Sonnenaufgang führte eine Prozession zum Teich Siloah, um Wasser zu schöpfen, das dann nach der Rückkehr mit der Bitte um Regen über den Tempelaltar gegossen wurde. In diese Zeremonie hinein sagte Jesus: «Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke.

Immer am zweiten Tag in Sukkot findet am Morgen der priesterliche Segen „Birkat Kohanim“ statt. Tausende „Kohanim“ kommen am Morgen zur Klagemauer, um das jüdische Volk zu segnen.

Seit 1970 hat sich in Israel der Gebrauch eingebürgert, zwei Mal im Jahr – am Pessach und am Sukkot – einen „Massenpriestersegen“ an der Klagemauer zu auszuführen.

In 4. Mose 29,12ff. werden für die ersten sieben Tage vom Sukkotfest insgesamt 70 Stieropfer gefordert. Damit erhält Sukkot nach rabbinischer Tradition universalen Charakter, denn nach jüdischer Auffassung gilt die Zahl 70 für die Völker der Welt. Gott hat Israel dazu erwählt, ein Licht für alle Völker zu sein.

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