Sonntag Trinitatis 2021

Ich und der Vater sind eins

2021: 30. Mai Das Dreieinigkeitsfest wird am ersten Sonntag nach Pfingsten gefeiert.

Jesus sagt: „Ich und der Vater sind eins“ (Joh. 10,30).

Einige Menschen beurteilen, was Gott kann, darf und soll. Die Bibel zeigt auf, dass Gott alles kann, aber sich an seine Versprechen hält.

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, eine für uns nicht nachvollziehbare Dimension von Einheit.

Wir können diese Einheit mit unserem Verstand nicht erfassen. Wenn der Heilige Geist kommt, verheißt Jesus: „An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch“ (Joh. 14,20). „Und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen“ (Joh. 14,23). Diese Einheit ist letztlich ein göttliches Geheimnis. Denn Gott lässt sich nicht durch unser Denken erfassen. Sonst wären wir göttlich. Weil wir es nicht fassen können, bedeutet es nicht, dass es nicht so ist.

In Jesus begegnet uns Gott

  • Jesus bezeichnet sich selbst als «Sohn des Menschen» Der Titel aus Daniel 7,13-14 sagt aus, jemand aus dem Himmel wird Mensch, erhält alle Macht und wird angebetet (hebr. Bedeutung von «dienen»).
  • Jesus spricht in eigener Autorität. Er sagt nicht, der Herr hat gesagt … sondern: Ich sage euch. Er setzt sich an die Stelle Gottes.
  • ICH BIN Worte: Bilder und Worte, die für Gott reserviert sind (2. Mose 3,14).
  • Jesus vergibt Sünden – das kann nur Gott (Markus 2,7; Lukas 5,21).
  • Jesus akzeptiert, wenn Leute vor ihm niederknieen. Im jüdischen Kontext unvorstellbar.
  • Jesus sagt, dass er vor Abraham existierte und ihm erschien (Johannes 8,58). Nach der Bibel kann Gott in unterschiedlicher Form gleichzeitig an verschiedenen Orten sein.
  • Jesus sagt, dass er nicht von dieser Welt ist (Johannes 8,23f, Johannes 18 vor Pilatus).
  • Jesus sagt, er ist eins mit dem Vater. «Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen» (Johanes 14,9). Jeder tut, was der andere tun würde (Monotheismus). Was dieses «eins» (echad, nicht jachid «einer») bedeutet (Johannes 10,30), können wir nicht nachvollziehen, sondern nur glauben. Wir sind nicht auf der Ebene Gottes.
  • Die Reaktionen der Leute: Kaiphas zerriss sein Kleid wegen Gotteslästerung. Die Zuhörer wollten Jesus steinigen (der gute Hirte, Johannes 10,33).
  • Wer den Heiligen Geist empfangen hat, kann diese Einheit von Vater, Sohn und Heiliger Geist annehmen, auch wenn er sie nicht verstehen kann (Johannes 14,11).

Können wir Gott so nehmen, wie er sich offenbart, oder muss Gott so sein, wie wir ihn haben möchten? weiterlesen → https://www.obrist-impulse.net/ich-und-der-vater-sind-eins-sonntag-trinitatis

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