Tu BeAv – eine israelische Version vom Valentinstag

Donnerstagabend bis Freitagabend 16. August 2019

Tu BeAv ist in Israel ein Freudentag. Er gleicht etwas dem Valentinstag, an dem man sich Blumen schenkt. Die erste offizielle Erwähnung von Tu BeAv findet sich in der Mischna am Ende des zweiten Jahrhunderts.

Wegen der freudigen Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, betrachteten die Gelehrten Israels den 15. Aw als einen der beiden erfolgversprechendsten Tagen im jüdischen Kalender (der andere ist Jom Kippur – Talmud, Taanit 26b).

Ab dem 15. Aw sollte man das Studium der Thora intensivieren, da in dieser Zeit die Nächte des Jahres beginnen länger zu werden und „die Nacht zum Thora-Studium erschaffen worden ist“ (gemäß dem Talmud).

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Maria Himmelfahrt

Das Fest Maria Aufnahme in den Himmel (15. August) geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte.
 
Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben.
 
In der Bibel finden wir keine Angaben über die letzten Lebensjahre von Maria. Sie erscheint das letzte Mal, als sich die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu trafen (Apostelgeschichte 1,14).
 
In nichtbiblischen Schriften (um 400 n. Chr.) wird darüber berichtet, dass die Apostel von ihren Missionsorten durch die Luft an das Sterbebett Marias gebracht worden seien, entweder nach Jerusalem oder nach Ephesus.
 
Einer Legende nach soll sich Maria mit dem Apostel Johannes in einem Haus in der Nähe von Ephesus in der heutigen Türkei bis zu ihrer eigenen Himmelfahrt niedergelassen haben. Das dortige Marienhaus wird von der katholischen Kirche anerkannt.
 
Maria ist nach kirchlicher Tradition in Ephesus (Türkei) und Jerusalem gestorben.
 
An Maria Himmelfahrt werden in einigen katholischen Kirchen Kräuter gesegnet. Es ist ein mystisches vorchristliches Ritual.
 
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Islamisches Opferfest Eid al-Adha

Das islamisches Opferfest 2019 beginnt am Abend vom Sonntag, 11. August und endet am Abend vom Dienstag, 13. August. Der 10. Dhū l-Hiddscha ist der „Tag der Schlachtung“. Vom 11. – 13. Dhū l-Hiddscha sind die „Tage des Fleischtrocknens“.
 
Das Opferfest Īdu l-Aḍḥā ist das höchste und wichtigste islamische Fest.
 
Beim Opferfest Eid al-Adha wird des Propheten Ibrahim (Abraham) gedacht, der nach muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Allah zu opfern.
 
Die Geschichte wird im Koran in Sure 37,99–113 erzählt, wobei der Name des Sohnes nie er-wähnt wird und nicht Ismael sondern Isaak gesegnet wird. Die biblische Erzählung spricht von der Opferung Isaaks (1.Mose 22,1–19).
 
Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich finanziell leisten können.
 
Warum opfern Juden und Christen heute keine Tiere mehr?
 
Wenn man die Konsequenz eines Lebens ohne Gott anerkennt, indem man den stellvertretenden Tod von Jesus am Kreuz für sich in Anspruch nimmt, wendet man sich Gott zu und wird als sein Kind angenommen (Johannes 1,12; 3,16). So wurde die Opferung eines Tieres zur Sühnung zwischen Gott und Mensch im christlichen Glauben hinfällig.
 
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Pfingsten – Gottes Realität begegnen

Pfingsten ist die Geburtsstunde der Gemeinde.
 
So wie Gott dem Volk Israel damals bei der Gesetzgebung in der Wüste im Feuer erschien (2. Mose 19,18), so wurde Gottes neues Gesetz (Jeremia 31,31-33 / Hesekiel 36,26-27/ Römer 8,2) durch Feuerzungen an Schawuot in Jerusalem sichtbar.
 
Woran muss ein Jude deshalb gedacht haben? Wahrscheinlich an den Bundesschluss am Sinai, bei dem Gott die Zehn Gebote gab, da Schawuot mit diesem Ereignis in Verbindung gebracht wird.
 
Das Gesetz Gottes wurde in die Herzen der Menschen geschrieben (Jeremia 31,33; Hesekiel 36,26).
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Schawuot / Pfingsten – Gott offenbart sich

Beginn mit Sonnenuntergang am Samstag 8. Juni und endet mit Anbruch der Nacht vom Sonntag in Israel und Montagabend außerhalb Israels.
 
An Schawuot werden auch die Erstlingsfrüchte Gott gegeben (2.Mose 23,16).
 
Nach rabbinischer Überlieferung empfing Israel am 50. Tag nach dem ersten Passah die Offenbarung der Tora am Sinai (Matan Torah). Durch die Gesetzgebung und den Bund, den das Volk mit Gott einging, wurden die Israeliten zu Gottes Volk.
 
An Schawuot wird auch das Buch Ruth in den Synagogen gelesen – also die Geschichte jener Frau, die als Nichtjüdin wegen ihrer Treue zu ihrer jüdischen Schwiegermutter, ihrer Liebe zum Volk Israel und durch die Heirat mit Boas ins Volk Gottes aufgenommen wurde. Ruth wurde sogar die Urgroßmutter von König David. Deshalb ist Schawuot auch das Fest der aufgenommenen Nichtjuden in Israel.
 
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Unterschiedliche Kulturen prägen unseren Alltag

Internationale Kontakte führen zu Konflikten mit den Norm-, Beziehungs- und Interpretations-Orientierungen, Montag, 3. Juni, Radio Maria mit Hanspeter Obrist und Laura Jacober

Link zu den Sendungen im Radio Maria https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?combine=Hanspeter+Obrist

https://www.radiomaria.ch/podcast_download.php?file=201906031330.mp

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Die Nacht des Schicksals

2019: 31.Mai /1. Juni (26./27. Ramadan)
 
Die „Nacht der Bestimmung“ oder „Nacht des Schicksal“, zuweilen auch „Nacht der Macht“ genannt, ist die bedeutendste Nacht im islamischen Kalender und markiert die Nacht, in der das Schicksal des einzelnen Menschen verändert werden kann.
 
Lailat al Qadr, die „Nacht der Bestimmung“ gehört zu den Höhepunkten des Fastenmonats Ramadan und ist gleichzeitig die heiligste Nacht im islamischen Kalender. weiterlesen →
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