Karfreitag

Jesus ist das Lamm Gottes (Johannes 1,29), das uns vor dem Gericht Gottes errettet (Passah – vorüberziehen lässt) und uns von der Sklaverei der Sünde befreit. Mit dem Tod von Jesus wurde das Passahfest erfüllt (Jes. 53; Joh. 1,29.35.36).

Im jüdischen Talmud heißt es: «Die Sühne erfolgt nur durch das Blut» und in 3. Mose 17,11: «Das Blut ist die Versöhnung, weil das Leben in ihm ist.»

Wenn man die Konsequenzen eines Lebens ohne Gott anerkennt, indem man den stellvertretenden Tod von Jesus am Kreuz für sich in Anspruch nimmt, wendet man sich Gott zu und wird als sein Kind angenommen (Johannes 1,12; 3,16).

I.N.R.I ist die Abkürzung des lateinischen Satzes “Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum”, was soviel wie “Jesus von Nazareth, König der Juden” bedeutet. Der Rechtsgrund der Verurteilung bzw. die öffentliche Bekanntgabe der Schuld war damals ein römischer Brauch.

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Pessach / Passah – Die Befreiung

Freitagabend 30. März bis Dienstag 10. April 2018

Passah (vorübergehen) ist das erste von Gott verordnete Fest im ersten Monat des biblischen Kalenders (14. Nissan).

Beim Passah wird an den Auszug der Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens, aus dem Tod in die Freiheit und in das Leben mit Gott gedacht. Das Passahfest ist der Geburtstag von Israel als Nation.

Als Jesus seinen Jüngern das Abendmahl gab, nahm er die vorher gebrochene Matze (Afikomen) und den Becher der Erlösung und bezeichnete sie als seinen Leib und sein Blut. Er setzte damit den Neuen Bund ein.

Mit dem Tod Jesu wurde das Passahfest erfüllt (Jes. 53; Joh. 1,29.35.36). Bis ins 4. Jahrhundert feierten die Christen Karfreitag und Ostern zur Zeit des Passahfestes, ein Brauch, dem von der Synode in Nizäa im Jahr 325 ein Ende gemacht wurde.

Am Tag nach dem Schabbat (am Sonntag), während des Festes der ungesäuerten Brote, werden die ersten Früchte der Gersten- oder Getreideernte Gott dargebracht. Es ist ein Urbild der Auferstehung Jesu als «Erstling» aus den Toten (1. Kor. 15,20-23) und fand in der Auferstehung Jesu (am Sonntag) seine Erfüllung.

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Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich auch unter dem Namen Mariä Lichtmess.
 
Die Propheten Simeon und Hanna erkennen Jesus als den verheißenen Messias, als er von seinen Eltern in den Tempel gebracht worden war. Sie preisen ihn als Retter und als das „Licht der Welt“.
 
Maria und Josef hatten eine Bestätigungen über die Besonderheit von Jesus erhalten durch die Engel, Elisabeth, die Hirten, Simeon und Hanna und dann noch durch die Weisen. Gott bestätigt, wenn er uns auf einen besonderen Weg schickt.
 
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Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume

Mittwoch 31.1.2018
 
Die jüdische Tradition kennt unterschiedliche Jahresanfänge.
 
«TU BiSchvat» ist nicht in der Bibel geboten und wird auch im Talmud kaum erwähnt. Im ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung wählte die Gelehrtenschule «Bet Hillel» den 15. Schvat als «Neujahr der Bäume», um festlegen zu können welche Früchte zum Zehnten von welchem Jahr gehören.
 
Heute pflanzen in Israel die Kinder an diesem Tag Bäume.
 
Schon Mose hatte in der Wüste das Gebot gegeben: «Wenn ihr in das Land kommt, sollt ihr allerlei Bäume pflanzen!» (3. Mose 19,23).
 
Paulus gebrauchte das ausdrucksstarke Bild vom Ölbaum, um die Beziehung zwischen nichtjüdischen und jüdischen Gemeinden zu illustrieren (Römer 11,17-21). Er sprach davon, dass die Nichtjuden durch den Messias wie Zweige in die Verheißungs- und Heilslinie Israels eingepfropft sind. Menschlich gesehen ist dieses Konzept kontraproduktiv. Niemand pfropft einen unedlen Zweig in einen edlen Baum, sondern wir tun das Umgekehrte. Hier zeigt sich die göttlich Dimension. Gott segnet und gebraucht jeden in seinem Reich, der sich seiner Hand anvertraut. Für ihn gibt es keine unbrauchbaren Zweige. Es ist Gnade und nicht unser Verdienst. Jeder, der sich dem himmlischen Gärtner anvertraut, kann aus der Kraftquelle Gottes leben.
 
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Wie antisemitisch ist Deutschland heute?

Fast genau 73 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz diskutierte Anne Will am Sonntagabend 28.1.2018 in der ARD mit ihren Gästen über Antisemitismus in Deutschland. Ihre Sendung hatte sie provokant mit der Frage überschrieben: „Wie antisemitisch ist Deutschland heute?“
 
Bemerkenswert war der Beitrag von Wenzel Michalski, Direktor Human Rights Watch Deutschland. Sein Sohn wurde in der Schule von türkischen und arabischen Mitschülern beleidigt, geschlagen und bei einer „Scheinhinrichtung“ gewürgt. Nicht nur für ihn ein Skandal: Die Lehrer hätten sich nicht gekümmert, ja sogar Verständnis für die Täter gezeigt, wegen „ihrer Erfahrungen“ würde es Muslime halt „aggressiv machen, wenn ein Jude in der Klasse sei.“
 
Die aus Palästina stammende Sawsan Chebli, SPD-Staatssekretärin, behauptete: „90 % der antisemitischen Straftaten werden von rechts begangen und nicht von Muslimen und nicht von Migranten“, was allen Studien widerspricht (20% von links, 15% von rechts, 48% von muslimischen Person – siehe unten).
 
In einer Online Umfrage erklärten 27 Prozent der europäischen und 11 Prozent der amerikanischen Juden, sie würden sich unsicher fühlen.
 
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Internationaler Holocaust-Gedenktag 27. Januar

Der Völkermord an den europäischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus hinterließ Täter und Opfer. Doch es gibt viel Schweigen auf beiden Seiten. Auffällig ist, dass vor allem Nachkommen der Täter immer häufiger Nachforschungen anstellen und das Schweigen durchbrechen.
 
Am 1. November 2005 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 60/7 den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.
 
Die Achtung der Menschenrechte für alle – ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion – ist einer der fundamentalen Aufträge ihrer Charta.
 
Das Datum des 27. Januars wurde als Internationaler Holocaust-Gedenktag ausgewählt, da sich an diesem Tag die Befreiung des größten Vernichtungslagers der Nazis in Auschwitz-Birkenau (Polen) durch die sowjetische Armee im Jahr 1945 geschah.
 
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Der Koran ein Plagiat?

Im derStandart.at fragt Franz Winter am 17.1.2018: Ist der Koran nur ein riesiger Schwindel?
 
Im Jahr 2000 erschien ein Buch mit dem Titel „Die syro-aramäische Lesart des Koran“ mit dem vielversprechenden Untertitel „Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache“
 
Die These des Buches lässt sich in der Behauptung zusammenfassen, dass der heutige Grundlagentext der zweitgrößten Religion der Welt, der Koran, in wesentlichen Teilen eine Art Übertragung eines frühen syrischen Bibeltextes sei. Damit verbindet sich implizit die Botschaft, dass der Grundtext des Islam sozusagen nur leicht geänderte Versionen von christlichen Texten seien.
 
Im Hintergrund dieser gesamten Diskussion steht die äußerst komplexe und diffizile Frage nach der Entstehung des Koran und damit verbunden nach dem Wirkens und der Person Mohammeds und seiner Nachfolger.
 
John Wansbrough untersuchte eingehend die biografische Literatur zu Mohammed und insbesondere die gesamte Kommentarliteratur (tafsir) und kam dabei zum Schluss, dass der Koran erst in der Abbasidenzeit, das heißt ab dem 8./9. Jahrhundert seine heutige Gestalt bekam und zuvor einer Vielzahl von unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt war.
 
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